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Wesendorf Drei Varianten für neue Sporthalle in Hankensbüttel
Gifhorn Wesendorf Drei Varianten für neue Sporthalle in Hankensbüttel
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19:24 17.06.2019
Eine neue Sporthalle für Hankensbüttel: Im Schulausschuss des Landkreises haben die Planer drei Entwürfe vorgestellt. Quelle: Planschmiede 2KS
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Kreis Gifhorn

Auf dem Gelände des Ackmann-Stadions in Hankensbüttel soll eine neue Zweifeld-Sporthalle entstehen. Der Ausschuss für Schule und Sport des Landkreises befasste sich am Montag mit drei Entwürfen der Planschmiede 2KS. Diese kosten zwischen 4,9 Millionen und 5,3 Millionen Euro.

So sehen die drei Varianten aus

Variante eins sah eine Sporthalle ohne Tribüne vor. Bei Variante zwei kommt eine Tribüne mit insgesamt 130 Sitz- und Stehplätzen hinzu. Variante drei bietet eine Tribüne mit ebenso vielen Plätzen wie Variante zwei, aber mehr Platz und zusätzliche Räume. Entstehen soll die Halle im westlichen Teil des Ackmann-Stadions. Laufbahn und Weitsprunganlage bleiben erhalten, der Zugang zur Halle erfolgt über eine Brücke vom Wiesenweg aus.

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Verwaltung hat einen Favoriten

„Die Verwaltung favorisiert Variante zwei“, sagte Erster Kreisrat Dr. Thomas Walter. Sie biete genügend Platz für Schul- und Breitensport, sei aber nicht überdimensioniert. Kosten würde diese Variante 5,1 Millionen Euro. Auch Gymnasium und Samtgemeinde seien mit dieser Lösung einverstanden, sagte Holger Schulz vom Bauamt des Landkreises.

Zunächst einmal werden die Entwürfe nun in den Fraktionen beraten, erst dann wird es eine Entscheidung geben, welche Variante weiter verfolgt wird. Fertig sein soll die neue Halle im Jahr 2021.

Schulwege sollen kürzer werden

Auch für die Schüler der drei Integrierten Gesamtschulen im Kreis sollen die maximal zulässigen Zeiten beim Schulweg kürzer werden. Waren bislang 90 Minuten pro Weg zulässig, sollen es nun noch 70 Minuten sein. Zudem soll die Verwaltung mit der VLG über eine Optimierung der Fahrtzeiten sprechen. Die Grünen wollten mit ihrem Antrag eine Benachteiligung der Gesamtschulen gegenüber anderen Regelschulen abschaffen und hatten sogar eine Absenkung auf 60 Minuten beantragt, wie es bei anderen Schulen üblich ist.

Dem folgte der Ausschuss aber nicht. Zum einen, weil insgesamt nur 21 Schüler im Kreis betroffen seien. Zum anderen, weil deren Zeiten in der Mehrzahl nur knapp über den 60 Minuten lägen. Zudem sei eine völlige Gleichstellung bei nur drei IGSsen im Flächenlandkreis Gifhorn kaum möglich.

Verbesserung der Inklusion

Ebenfalls auf Antrag der Grünen hat der Ausschuss die Einrichtung eines Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentrums für die schulische Inklusion auf den Weg gebracht. Das Zentrum soll helfen, diese zu optimieren und sei auch notwendig, um den Einsatz von Förderschullehrern an den allgemeinbildenden Schulen besser koordinieren zu können.

Von Christian Albroscheit