Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Wesendorf Darum kritisiert der Bürgermeister die Bürger
Gifhorn Wesendorf Darum kritisiert der Bürgermeister die Bürger
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:00 19.04.2019
Schönewörde: Der Gemeinderat stimmte für den Verkauf des alten Feuerwehrhauses in der Dorfstraße. Quelle: Archiv
Schönewörde

Die Gemeinde will das ehemalige Feuerwehrhaus verkaufen. Der Rat hat jetzt den Weg dafür geebnet. Außerdem beschlossen die Lokalpolitiker die Erneuerung von drei Straßen im Ort. Bürgermeister Gerald Flohr nutzte die Gemeinderatssitzung aber auch, um das Fehlverhalten einiger Bürger in verschiedenen Bereichen aufzuzeigen.

Das alte Feuerwehrhaus in der Dorfstraße wird seit dem Bau eines neuen Gebäudes in der Lindenstraße als Bauhof genutzt – und ist für die Gemeinde unwirtschaftlich geworden. Jetzt soll das Gebäude verkauft werden – unter der Maßgabe, dass es für fünf Jahre weiter von der Gemeinde als Bauhof genutzt werden kann.

Fördermittel für die Straßenerneuerungen

Erneuert werden sollen der Bahnhofsweg sowie die Straßen Am Kamp und Im Winkel. „Das können wir nur mit Fördermitteln, und die bekommen wir jetzt vom Land. Das ist eine einmalige Chance, sonst passiert da nichts“, machte der Bürgermeister klar. Das Gesamtvolumen für alle drei Straßen beträgt 590.000 Euro, davon kommen 432.700 Euro vom Land. Die Erneuerungen müssen bis Ende des Jahres abgeschlossen und abgerechnet sein.

Die Erneuerung der Straße Im Winkel soll laut den Planungen 90.000 Euro kosten. Hier gibt es Fördermittel in Höhe von 67.700 Euro – immerhin 73 Prozent. Die Restsumme teilen sich Anlieger (60 Prozent, da eine Anliegerstraße) und die Gemeinde (40 Prozent).

Auch die Straße Am Kamp ist eine Anliegerstraße, hier kommen die Anwohner deshalb ebenfalls für 60 Prozent der Restkosten auf, die Gemeinde für 40 Prozent. Insgesamt soll die Erneuerung 134.000 Euro kosten, an Fördermitteln (73 Prozent) fließen 97.820 Euro.

73 Prozent Fördermittel – immerhin 267.180 Euro – fließen auch in die 366.000 Euro teure Erneuerung des Bahnhofswegs. Hier zahlen die Anlieger 40 Prozent der Restsumme, die Gemeinde ist mit 60 Prozent dabei.

Zu viele Hundekotbeutel im kleinen Mülleimer

Der Bürgermeister nutzte die Ratssitzung auch, um Kritik loszuwerden am Verhalten einiger Bürger. So würden in den kleinen Abfallbehältern am Sportzentrum ständig Tüten mit Hundekot liegen, wodurch die Behälter voll seien. „Dabei stehen ein paar Schritte weiter große Mülltonnen“, so Flohr.

Und auch die Brut- und Setzzeit müsse man ansprechen – gegen sie werde regelmäßig verstoßen. Ratsherr Burkhard Köhler (CDU) bestätigte die Kritik des Bürgermeisters: „Ich spreche immer wieder Leute an, die ihre Hunde frei laufen lassen. Und ich habe abgesperrte Ruhezonen für Tiere eingerichtet, die außerhalb des Ortes liegen. Da rennen die Leute mit ihren hunden trotz Absperrungen und Schildern rum“, so Köhler.

Bürgermeister Gerald Flohr stellte während der Gemeinderatssitzung auch die Auswertung einer Geschwindigkeitsmessung im März vor. Fazit der Messung: „88,4 Prozent der Autofahrer kommen zu schnell in den Ort gefahren“, so Flohr.

Laut Tempo-Diagramm habe es sogar zwei Spitzenreiter gegeben, die mit mehr als Tempo 140 innerorts gemessen wurden. Von den 9250 in der Woche gemessenen Verkehrsteilnehmern fuhren insgesamt 8177 mit Tempo 60 oder schneller, 766 davon sogar Tempo 100 oder schneller. Allerdings gab es auch vier Verkehrsteilnehmer, die leglich Tempo 10 drauf hatten – laut Flohr „vermutlich Radfahrer“.

Von Thorsten Behrens

Beamtenbeleidigung per Post: Dafür hat ein 80-Jähriger aus dem Nordkreis vorm Amtsgericht Gifhorn eine Geldstrafe kassiert. Der Richter wunderte sich über die Umgangsformen des renitenten Rentners.

21.04.2019
Wesendorf Suche in Ummern: - Wo ist Katze Maggy?

Maggy verzweifelt gesucht: Seit dem 6. April vermisst Kristina Kizer aus Ummern ihre Katze Maggy.

17.04.2019

Das Osterfest steht vor der Tür, und zumindest in der Samtgemeinde Wesendorf dürfte der Osterhase sich über einige geschmückte Häuser freuen. Denn auf Einladung der Jugendpflege der Samtgemeinde waren zwölf Mädchen und Jungen kreativ.

17.04.2019