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Wesendorf Bürger sauer über radikalen Baumschnitt
Gifhorn Wesendorf Bürger sauer über radikalen Baumschnitt
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18:00 10.05.2019
Radikal gestutzt: Die Rotdorne in der Neuen Straße in Wagenhoff geben derzeit kein schönes Bild ab. Quelle: Thorsten Behrens
Wagenhoff

Die Rotdorne in der Neuen Straße sind massiv ausgeschnitten worden. Die Aststumpfen ragen fast trostlos in den Himmel – kein schöner Anblick. Ein Anwohner bemängelte denn auch während der Ratssitzung die Maßnahme – die Bäume seien zu stark ausgeschnitten.

„Die Bäume sollten ursprünglich nur normal beschnitten werden“, sagte Bürgermeisterin Bergmann. Dann aber habe die beauftragte Fachfirma festgestellt, dass es Bruch an den Bäumen sowie Schäden durch die Trockenheit der vergangenen Monate gegeben habe. Daher hätte die Firma diesen „Radikalschnitt“ vorgenommen. Den Bäumen würde der nicht schaden: „Die kommen wieder“, so Bergmann.

Bereits zu Anfang des Jahres hatten sich Bürger beschwert, nachdem die Gemeinde auf Wirtschaftswegen Bäume hatte zurückschneiden lassen – beispielsweise an der Verlängerung der Hauptstraße in Richtung Wagenhoff-Siedlung. Auch hier war der Straßenraum massiv freigeschnitten worden – nicht zuletzt, weil „Landwirte sich bei Traktoren die Seitenspiegel abgefahren“ haben, erklärte Bergmann.

Schon in Vergangenheit Knatsch wegen Baumschnitten

Die größte Kritik hatte es im März 2017 gegeben, als die Gemeinde 42 Bäume im Ort, die meisten davon am Spielplatz, hatte fällen lassen (AZ berichtete). Rund 30 Bürger wollten damals während einer Ratssotzung in einer hitzigen Diskussion die Gründe für die Aktion erfahren. Viele Bäume seien krank gewesen, hätten bei Sturm ihre trockenen Äste verloren. Andere seien dem geplanten neuen Zaun am Spielplatz im Wege gewesen, hätten zu dicht an den Spielgeräten gestanden – auch gesunde Bäume wurden gefällt, gab Bergmann damals zu.

Nach dem Kahlschlag hatten die Bürger in Eigenregie Pläne für eine Neugestaltung der Anlage erstellt. Die Gemeinde hatte 7000 Euro für Neubepflanzungen in den Haushalt eingestellt, auch neue Geräte wurden beschafft. „Inzwischen wird der Spielplatz bei Facebook als eine der schönsten Anlagen der Umgebung gehandelt“, so Bergmann während der jüngsten Ratssitzung.

Von Thorsten Behrens

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