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Wesendorf Bahnhofsausbau wird erneut verschoben
Gifhorn Wesendorf Bahnhofsausbau wird erneut verschoben
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21:06 20.09.2019
Der Bahnhof in Wahrenholz: Die Bahn hat den barrierefreien Ausbau erneut verschoben. Quelle: Sebastian Preuß
Wahrenholz

Keine gute Nachricht für Wahrenholz: Die Bahn hat den barrierefreien Ausbau des Bahnhofs verschoben. Ursprünglich war der Spatenstich für den 2. Oktober angesetzt. Wann es jetzt los geht, ist ungewiss.

Der für den 2. Oktober avisierte Spatenstich für den barrierefreien Umbau des Bahnhofs muss leider verschoben werden. Während der letzten Begehung vor Ort Mitte September hat sich herausgestellt, dass der Bauablauf wie bis dato geplant so nicht umgesetzt werden kann. Vor dem Start des barrierefreien Umbaus des Bahnhofs muss die Elektrotechnik für die Signalanlagen im Bahnhofsbereich erneuert werden. Diese Arbeiten müssen aus sicherheitstechnischen Gründen vor dem barrierefreien Umbau erfolgen. Wir bedauern diese Verzögerung zutiefst. Alle Projektpartner arbeiten mit Hochdruck daran, einen neuen Bauablauf zu planen und damit einhergehend einen verlässlichen Termin für den ersten Spatenstich nennen zu können. Der zum Fahrplanwechsel Dezember 2020/2021 geplante Stundentakt zwischen Gifhorn und Braunschweig ist davon nicht betroffen“, hieß es dazu in einer Mitteilung der Bahn an den Regionalverband Braunschweig.

Anwohner hatten Lärmgutachten gefordert

Es ist nicht die erste Verschiebung, ursprünglich hatte der Ausbau des Bahnhofs – die Bahn wollte für den barrierefreien Ausbau im Gleisbereich sorgen, die Gemeinde für die Umgestaltung des Vorplatzes – bereits viel früher erfolgen sollen. Doch das Planungs- und Genehmigungsverfahren der Bahn hatte sich nicht zuletzt deshalb verzögert, weil Anwohner wegen des zu erwartenden Lärms während der Nachtarbeiten ein Lärmgutachten gefordert hatten. Die Gemeinde hat ihre Maßnahme inzwischen abgeschlossen.

Mit dem Start der Arbeiten sollte es auch eine Vollsperrung der Bahnstrecke geben mit einem Schienenersatzverkehr – für sieben Tage. Die gesamten umfangreichen Arbeiten sollten bis Weihnachten abgeschlossen sein. Wann der Spatenstich nun erfolgen wird und wie lange die Arbeiten dann laufen werden, wird sich zeigen – und auch, ob es trotz der bereits seit 2015 laufenden Gespräche und Planungen weitere unvorhergesehene Probleme geben wird.

Lagerflächen für kontaminiertes Material

Zumindest für die Gemeinde Wahrenholz sind solche Probleme gut möglich. Sie hatte der Bahn zugesagt, ihr im Bereich Bahnhof und Gewerbegebiet Lagerflächen für das aus dem Ausbau zu entsorgende Material zur Verfügung zu stellen, da dieses vor der Entsorgung erst untersucht werden muss. Die Bahn geht nämlich davon aus, dass dieses Material – Gleisschotter – kontaminiert ist. Allerdings sind die Flächen nach derzeitiger Absprache nur bis April verfügbar. Dann wollte die Gemeinde den Bereich weiter erschließen. Denn: „Wir haben Interessenten, die in das Gebiet wollen“, hatte Bürgermeister Herbert Pieper während der jüngsten Gemeinderatssitzung erklärt.

Von Thorsten Behrens

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