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Sassenburg Zu Kernkompetenzen der Feuerwehr zählt auch Schießen
Gifhorn Sassenburg Zu Kernkompetenzen der Feuerwehr zählt auch Schießen
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15:00 03.07.2019
Wettbewerb gewonnen: Schützenchef Mario Ganddoy überreichte den Treue- und Traditionspokal an Westerbecks Feuerwehr. Quelle: Foto: Ron Niebuhr
Westerbeck

Retten, Löschen, Bergen, Schützen – da macht den Feuerwehren so schnell keiner was vor! Neuerdings reiht sich auch Schießen mit ein. Zumindest in Westerbeck. Dort gewann die Feuerwehr jetzt nämlich das Schießen um den Treue- und Traditionspokal.

Die Trophäe lobt der Schützenverein schon seit vielen Jahren aus. Alle Vereine und Gruppen aus dem Dorf sind beim Wettbewerb startberechtigt. Diesmal allerdings folgten leider nur sechs Teams der Einladung der Schützen: „Es liegt wohl einfach am Wetter“, sagte Vorsitzender Mario Gandoy mit Blick auf die sich irgendwo bei knapp unter 40 Grad einpendelnde Quecksilbersäule. „Da sind viele sicherlich lieber am Badesee“, vermutete er.

Vier Ergebnisse in der Wertung

Umso mehr freuten seine Schützenschwestern, -brüder und er sich über jede Gruppe aus dem Dorf, die trotz hochsommerlicher Hitze das Schützenheim ansteuerte. Jeweils mindestens fünf Akteure bildeten eine Mannschaft. Geschossen wurde mit dem Kleinkalibergewehr sitzend aufgelegt auf 50 Meter entfernte Scheiben, gewertet wurde nach Ringen. „Aus den vier besten Einzelergebnissen addieren wir das Mannschaftsergebnis. Die übrigen Schützen kommen nicht in die Wertung“, sagte Vereinssprecherin Karin Walker.

Pokal wandert weiter

Am besten schoss die Westerbecker Feuerwehr mit Nadine Herrmann, Maik Herrmann, Steven März, Tim Ragwitz, Henric Schreiber und Anne Welk. Die freuten sich riesig, als Gandoy ihnen den Treue- und Traditionspokal als Lohn für 191 Ringe überreichte. „Es ist ein Wanderpokal. Wer ihn drei Mal in Folge gewinnt, darf ihn behalten“, ermutigte er die Brandschützer, 2020 ihr Glück in der Titelverteidigung zu versuchen. „Allerdings hat das bisher keine Mannschaft auch nur ansatzweise geschafft“, sagte er.

Bonus für Nicht-Schützen

Auf den zweiten Platz kamen die Schützen (183 Ring), den dritten belegten ringgleich mit je 181 die Alte Garde und die Damenschießgruppe. Seit 2017 greift übrigens eine Bonus-Regel beim Wettbewerb für jeden Teilnehmer, der nicht Mitglied in einem Schützenverein ist: „Damit haben wirklich alle Vereine die Chance, den Pokal zu gewinnen“, erklärte Gandoy. Und mehr Spaß macht es so dank mehr Spannung natürlich auch.

Von Ron Niebuhr

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