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Sassenburg Was für Stuhlpolster bekommt die neue Halle?
Gifhorn Sassenburg Was für Stuhlpolster bekommt die neue Halle?
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11:00 21.09.2019
Neues Gebäude, neue Ausstattung? Westerbecks Ortsrat diskutierte angeregt übers Mobiliar und Geschirr für die Sporthalle. Quelle: Ron Niebuhr
Westerbeck

Wie steht es um die Beleuchtung der Bürgerbegegnungsstätte? Und soll man sie mit Bilderleisten schöner gestalten? Dieser Frage nahm sich Westerbecks Ortsrat ebenso an wie der Ausstattung der neuen Sporthalle mit Geschirr, Tischen und Stühlen. Das gelang zum Teil nicht ohne Diskussion.

Internes Angebot

Vize-Ortsbürgermeister Rainer Knop berichtete, dass ein internes Angebot über 1500 Euro vorliege, um die Beleuchtung in der Bürgerbegegnungsstätte zu erneuern. Der Vermieter habe es der Gemeinde mündlich genehmigt, die Beleuchtung auszutauschen, sagte er. Waldemar Bartels bemängelte, dass man nur ein internes Angebot eingeholt habe: „Das kann nicht Grundlage unserer Ratsarbeit sein.“ Zumal der Bedarf für besseres Licht unübersehbar sei: „Drei Leuchten sind schon erneuert worden. Das ist ein gravierender Unterschied zu den alten“, beantragte er die übrigen, wohl 35 Jahre alten Lampen ebenfalls zu ersetzen. Während Andreas Kautzsch (BIG) das „nicht an ein paar Hundert Euro“ scheitern lasse wollte, beschloss der Ortsrat die Leuchten nur zu ersetzen, wenn die Kosten 1800 Euro nicht übersteigen.

Frage nach Geschirr

Für die Entscheidung, ob für die neue Sporthalleauch neues Geschirr nötig ist, vermisste Bartels die Entscheidungsgrundlage. Unklar sei, wie viel vom alten Geschirr aus der Mehrzweckhalle noch nutzbar ist, wie viele Personen maximal in der neuen Halle feiern und wie viel Geschirr man dort verstauen kann. Robin Leschke (SPD) verwies auf die vorliegende, von der Verwaltung erstellte Inventarliste der Mehrzweckhalle und erklärte, dass die neue Halle für 199 Personen zugelassen sei. „Es bleibt also nur die Frage, in welchem Zustand das alte Geschirr ist“, sagte er. Dann wisse man, wie viele Teller, Tassen, Kaffeekannen und Co. man noch beschaffen muss. Daher empfahl er, dass sich der Ortsrat selbst ein Bild vom Geschirrbestand macht. Auch um zu klären, ob man alles wirklich braucht, zum Beispiel tiefe Teller. Dem folgte der Ortsrat mit drei Ja-Stimmen bei einer Enthaltung.

Neue Stühle und Tische

Hoch her ging es dann noch einmal bei der Beschaffung neuer Stühle und Tische für die Sporthalle. Kämmerer Klaus Duckstein versicherte eingangs, dass im Haushaltsplan ausreichend Mittel dafür vorgesehen seien. Allerdings nicht für Sitzpolster, denn die seien überall sonst in der Sassenburg auch aus den Ortschaftsbudgets gekauft worden. Von festverschraubten Polstern rate man aus Hygienegründen ab. Die seien schlecht zu reinigen, so Duckstein.

Andreas Kautzsch (BIG) plädierte vehement für Stühle mit festverschraubten Sitzpolstern. Die von der Verwaltung empfohlenen auflegbaren Polster seien „nicht mehr als ein Bodenbelag für Feuchträume. Damit kann man verhindern, dass man in der Badewanne ausrutscht. Aber bequem drauf sitzen kann man nicht.“ Man habe so viel Geld in die neue Sporthalle gesteckt, da sollte man auch eine professionelle Lösung für die Stühle finden. Das sah Robin Leschke (SPD) ähnlich: „Es bringt nichts, für 12 500 Euro Stühle zu kaufen, auf denen man nicht sitzen kann.“

Keine Mehrheit

Kautzsch beantragte, 200 Stühle mit festverschraubten Polstern für rund 16 100 Euro zu kaufen. Dem folgte der Ortsrat bei Stimmgleichheit nicht. Der Beschlussvorschlag der Verwaltung, 200 Stühle ohne Sitzauflage für 12 500 Euro und 50 Tische für 11 600 Euro anzuschaffen, fand jedoch ebenso wenig eine Mehrheit. „Dann entscheiden jetzt der Verwaltungsausschusses und der Gemeinderat über das Mobiliar für unsere Sporthalle“, sagte Knop.

Ohne großes Hickhack verständigte sich der Ortsrat darauf, Bilderleisten für die Bürgerbegegnungstättezu besorgen. „Die Kulturschmiede hat angeboten, uns dafür die Fotos aus ihrem Jahreskalender zur Verfügung zu stellen“, sagte Knop. Die sind zuvor bereits im Rathaus ausgestellt worden.

Von Ron Niebuhr

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