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Sassenburg So viel Spaß macht Seilspringen
Gifhorn Sassenburg So viel Spaß macht Seilspringen
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15:00 09.11.2019
Skipping Hearts: Die Klasse 3c der Westerbecker Grundschule nahm erstmals am Workshop der Deutschen Herzstiftung teil. Quelle: Ron Niebuhr
Westerbeck

Einen aus gesundheitlicher Sicht völlig zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Klassiker brachte Westerbecks Grundschule im bunten Dreieck jetzt zurück ins Rampenlicht: Seilspringen. Denn die Klasse 3c nahm erst am Projekt Skipping Hearts der Deutsche Herzstiftung teil und steckte dann alle Mitschüler mit ihrer Begeisterung fürs Seilspringen an.

Je früher desto besser

„Wir möchten den Kindern vermitteln, wie viel Spaß es machen kann, sich zu bewegen“, sagte Klassenlehrerin Nina Goeke. Denn Bewegung ist gesund – und wesentlich, wenn es darum geht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen. Wer sich von klein auf körperlich fit hält, verringert das Risiko einer Erkrankung im Alter deutlich. Bewusst ist das vielen noch nicht, denn „leider nimmt der Zahl der Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu“, sagte Goeke.

Einige tun sich schwer

„Mit dem ersten Sprung fängt es an“, sagte Skipping-Hearts-Coach Claudia Otto. Leichter gesagt als getan. Manchen Drittklässern fiel es ganz schön schwer, das Seil zu schwingen und den richtigen Moment abzupassen, um die Füße anzuziehen und drüber zu springen. „Einige sind sehr unsicher“, bemerkte Otto. Sie setzte daher erstmal auf die einfachste Sprungtechnik – mit beiden Füßen gleichzeitig: „Das ist der Basic Jump“, erklärte sie. Wichtig dabei war, sich mit den Füßen nur ein paar Zentimeter vom Boden abzudrücken. Wer das beherrschte, konnte sich an fortgeschrittene Techniken wie Hampelmann, Skisprung und Sideswing heranwagen. Das brachte mehr Abwechslung ins Training.

So macht es noch mehr Spaß

Seilspringen sei mit geringem Aufwand nahezu überall umsetzbar, sagte Otto. „Man hat schnell den Dreh raus. Je besser es klappt, umso mehr Spaß hat man auch daran“, versicherte sie. Und bei allem was Spaß macht, bleibe man am Ball. Nebenbei stärke man das Herz-Kreislauf-System. Seilspringen könne man allein, im Team nehme der Spaß aber deutlich zu. Das merkten die Grundschüler bei Partner- und Gruppensprüngen, am stärksten aber bei den Übungen für die ganze Klasse.

Wenn Zuschauer aktiv werden

Das zweistündige Training war auf maximal 30 Kinder begrenzt. „Daher nimmt nur eine Klasse teil“, sagte Goeke. Die übrigen Grundschüler hatten aber auch etwas davon, denn die Trainingsteilnehmer zeigten ihnen, was sie bei Skipping Hearts alles gelernt haben. Und dann durften die Zuschauer selbst mal die Seile schwingen. Otto ging davon aus, viele Kinder im Lauf des Vormittags mit ihrer Begeisterung fürs Seilspringen anzustecken. „Mancher hüpft hier nachher sicher aus der Halle raus, egal wie ausgepowert er eigentlich ist“, sagte sie.

Premiere in Westerbeck

Mit Skipping Hearts tourt die Deutsche Herzstiftung durch ganz Deutschland. Ziel ist es, wieder mehr Bewegung in den oft schon im Kindesalter durch langes Sitzen vorm Fernseher oder am Computer geprägten Alltag zu bringen. Denn neben genetischen Veranlagungen begünstigen vor allem mangelnde Bewegung, Übergewicht und schlechte Ernährung das Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Seilspringen eignet sich hervorragend, um Kindern motorische Basisfertigkeiten zu vermitteln, Schnelligkeit, Ausdauer, Kraft, Koordination und Rhythmusgefühl zu fördern. Gut 2500 Workshops richtet die Deutsche Herzstiftung jährlich aus. Westerbecks Grundschule im bunten Dreieck war in dieser Saison erstmals dabei.

Von Ron Niebuhr

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