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Sassenburg Neue Kindergartengruppe am alten Standort
Gifhorn Sassenburg Neue Kindergartengruppe am alten Standort
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19:00 31.07.2019
Personal ist da: In die frühere Kita in Westerbeck zieht eine weitere Kindergartengruppe ein. Quelle: Cagla Canidar
Westerbeck

In Westerbeck fehlten mit Stand Anfang Juni noch 20 Kita-Plätze für Drei- bis Sechsjährige. Keine Frage von Räumlichkeiten, sondern von Personal, wie Fachbereichsleiter Dirk Behrens von der Gemeinde seinerzeit mitgeteilt hatte. Dieses Problem ist gelöst, es gibt eine neue Gruppe und auch Erzieher.

Neue Gruppe in alter Kita

In der alten Kindertagesstätte in Westerbeck an der Hauptstraße, in der zurzeit der Hort untergebracht ist, entsteht zum offiziellen Start des neuen Kita-Jahres in diesen Tagen ein neuer Gruppenraum. Dort soll eine zusätzliche Kindergartengruppe eingerichtet werden, um die fehlenden Plätze auszugleichen, wie Behrens berichtet. „Größere bauliche Maßnahmen sind dafür nicht erforderlich“, sagt er, so dass es auch keine zeitlichen Verzögerungen gibt wegen Bauarbeiten.

Die Bürokratie mit ihren Abläufen fordert noch ihren Tribut, das Kultusministerium des Landes Hannover muss eine offizielle Betriebserlaubnis für die neue Gruppe ausstellen. Die hat die Awo als Trägerin der Einrichtung allerdings bereits beantragt, und Behrens ist zuversichtlich, dass die Erlaubnis pünktlich da ist.

Zu wenig Erzieher

Und die Erzieher? Der Markt ist leer gefegt, der Bedarf größer als das Angebot. Darauf hatte Behrens im Juni schon hingewiesen – die Unterbringung der Kinder sei weniger eine Frage fehlender Räume, sondern es sei viel mehr dem Personalmangel geschuldet, dass die Gemeinde die fehlenden 20 Kita-Plätze in Westerbeck nicht anbieten konnte. „Aber das Personal für diese Gruppe konnte erfreulicherweise gefunden werden“, informiert Behrens jetzt.

Die Kita-Gruppe in der alten Kindertagesstätte an der Hauptstraße sei nicht auf Dauer angelegt, sondern lediglich vorübergehend, so Behrens. „Bedarfsabhängig“, nennt er das. Bleibt abzuwarten, welche Alternativen sich langfristig auftun – das Sprichwort „nichts währt so lange wie ein Provisorium“ hat sich schon öfter bewahrheitet, der Bedarf an Betreuungsplätzen ist nicht zuletzt abhängig von der Zahl der Baugrundstücke im Ort.

Von Christina Rudert

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