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Sassenburg Diese Party war nichts für schwache Nerven
Gifhorn Sassenburg Diese Party war nichts für schwache Nerven
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15:08 28.10.2019
Schreckgestalten unter sich: 21 Mädchen und Jungen verwandelten sich bei der Gruselübernachtung in Hexen, Vampire und Dämonen. Quelle: Ron Niebuhr
Westerbeck

Gruseln war jetzt in und um die Alte Mensa von Sassenburgs Integrierter Gesamtschule angesagt. Die Jugendförderung der Gemeinde bot dort für Mädchen und Jungen eine Gruselübernachtung an. 21 Kinder machten größtenteils schaurig-schön kostümiert mit.

Die Nachfrage für Plätze zum Übernachten war gewaltig: „Wir haben 31 Kinder auf der Warteliste“, berichtete Jugendpflegerin Claudia Standtke. Auf die Liste musste man nicht zurückgreifen, denn aufs große Gruseln waren alle Kinder richtig heiß. So tummelte sich schon bald eine muntere Schar von Schreckgestalten in der Alten Mensa. Hexen sprachen Flüche aus, Vampire wollten ihren Blutdurst stillen, Werwölfe ließen das Tier in sich heraus, Zombies wankten von der Gier nach Menschenfleisch getrieben herum, Geister zerrten an den Nerven und in den Schatten lauerten Sensenmänner, um ahnungslose Opfer zu sich ins Reich der Toten hinüber zu ziehen.

Empfang durch zwei Skelette

Wie ließ sich so eine Horde des Schreckens bloß bändigen? Die Jugendförderung wusste es: mit Snacks und Spielen! Mord im Dunkeln und andere klassische Gruselspäße boten sich dafür prima an. Anna Schmidt und Lea Biallas übernahmen zusammen mit Jugendpflegerin Standtke die Regie. Das war wohl auch besser so, denn sonst wären all die finsteren Gestalten beim Mord im Dunkeln gewiss übereinander hergefallen, sobald das Licht aus ging. Den Raum hatte das Team der Jugendförderung übrigens extra mit schwarzer Folie abgeklebt, damit es darin auch wirklich stockdunkel war. Überhaupt kam dank cooler Deko viel Atmosphäre auf. So empfingen zum Beispiel zwei Skelette die kleinen Monster zur Gruselübernachtung.

Suche nach einem Grab

Deren Highlight war zweifellos eine Nachtwanderung. Auf der bewusst nicht allzu langen Runde ums Schulgelände galt es an von Melina Schachel, Annika von Nordheim und Franziska Heinze betreuten Spielstationen Schätze aufzuspüren. Die lagen unter anderem in Spinnennetzen und Gräbern verborgen. Hinweise darauf bekam die bis dahin doch eher aufs Verbreiten von Angst und Schrecken spezialisierte Rasselbande, indem sie mit ein wenig detektivischem Spürsinn Rätsel knackte. So konnten die Kinder aus einem Gedicht erahnen, dass es um eine Spinne ging, und aus einer Piratengeschichte, dass sie nach einem Grab suchen mussten.

Süßigkeiten in rauen Mengen

So gruselig es auch zuging, blieben die Rätsel doch alle kindgerecht. „Und in der Erde wühlen muss auch niemand“, versicherte Biallas, dass die Schätze leicht zu heben waren, sobald der Furcht einflößende Suchtrupp ihr Versteck erst einmal entlarvt hatte. Die erbeuteten Münzen tauschten die Kinder in der Alten Mensa in Gruselmuffins, Schokoriegel und Weingummi um. Überhaupt gab es neben deftigen Snacks wie Hot Dogs und Cabanossi natürlich auch „Süßigkeiten in rauen Mengen“, sagte Standtke. Halloween war ja nicht mehr weit.

Der Nachtwanderung voran ging ein Film, den die Kinder selbst aussuchen durften. Und hinterher „spielen wir noch etwas zum Runterkommen“, sagte die Jugendpflegerin. Obwohl sie nicht wirklich davon ausging, dass Nachtruhe einkehren würde. Bevor sich Zombies und Skelette, Hexen und Vampire, Werwölfe und Dämonen am nächsten Morgen wieder zurück in Mädchen und Jungen ab sechs Jahren aufwärts verwandelten, die kein Wässerchen trüben konnten und brav mit Mama oder Papa die Heimreise antraten, frühstückten noch alle gemeinsam in der Alten Mensa.

Von Ron Niebuhr

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