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Sassenburg Bei dieser Fußballart ist nur Gehen erlaubt
Gifhorn Sassenburg Bei dieser Fußballart ist nur Gehen erlaubt
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19:01 09.08.2019
Bunt gemischt: Männer und Frauen des Wolfsburger Walking-Football-Teams kickten gemeinsam auf dem Bolzplatz am Bernsteinsee. Quelle: Ron Niebuhr
Stüde

Fußball ist ein schneller Sport. Und je nach Körpereinsatz kann es auch ganz schön zur Sache gehen. Wer da nicht mehr mithalten kann oder das Verletzungsrisiko scheut, findet in Walking Football eine durchaus attraktive Alternative. Das Team des VfL Wolfsburg stellte jetzt den noch jungen Sport für ältere Semester auf dem Bolzplatz am Bernsteinsee vor.

Seit 2016 setzt der VfL Wolfsburg auf Walking Football. Entwickelt hat sich die körperlich weniger fordernde Variante des Fußballs in England. Von dort schwappte die Begeisterung zunächst in die Niederlande rüber. Inzwischen hat sie – dank des Bundesligisten aus der VW-Stadt – auch Deutschland erreicht. Und am Donnerstagabend Stüde. Dort gastierte das Walking-Football-Team des VfL für ein öffentliches Training: „Man kann zuschauen und Fragen stellen, aber gern auch gleich mitmachen“, sagte Robin Joop von der VfL Wolfsburg-Fußball GmbH.

Es gibt auch keinen Torwart

Achim Bock, Spieler und zugleich Trainer, verdeutlichte eingangs, worin sich Walking Football vom herkömmlichen Fußball wesentlich unterscheidet: Die Spieler dürfen nur gehen, nicht laufen. Spielfeld und Tore sind kleiner. Es gibt keinen Torwart. Der Ball wird höchstens hüfthoch gespielt. „Und ganz wichtig: Wir spielen körperlos, auch wenn man uns das nicht unbedingt ansieht“, sagte Bock und strich sich lachend über den Bauch.

Wie man körperlos spielen kann

Gemeint war natürlich, dass auf Körperkontakt verzichtet wird. Denn die Idee des Walking Footballs ist, all jenen die Chance zu geben, weiterhin Fußball spielen zu können, die im klassischen Pendant aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr mithalten können, sonst aber fit bleiben möchten. „Es richtet sich vor allem an die Generation 55 plus“, sagte Anett Somogyi von VfL Clubs. An Männer genauso wie an Frauen. Auch vom sportlichen Hintergrund her sei das derzeit 25-köpfige Wolfsburger Team „bunt gemischt“, sagte Joop. Es finden sich darin Spieler, die früher im Amateurfußball aktiv waren, aber genauso gut auch Quereinsteiger.

Hier sind Anmeldungen möglich

Im Training setzt Coach Bock nach dem Aufwärmen gewöhnlich auf ein paar Technikübungen. „Aber der Schwerpunkt liegt natürlich auf dem Spielen. Denn das macht uns allen ja am meisten Spaß“, betonte er. Auch wer bisher noch kein Mitglied des WölfeClubs ist, hat die Chance, beim Training im Hygia X-Perience Park an der Volkswagen Arena reinzuschnuppern. Anmeldungen sind möglich per E-Mail an service@vfl-wolfsburg.de. Infos zu Walking Football finden sich im Bereich WölfeClub auf der Internetseite www.vfl-wolfsburg.de.

Von Ron Niebuhr

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