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Sassenburg Rekord-Spende für das Haus für krebskranke Kinder am Bernsteinsee
Gifhorn Sassenburg Rekord-Spende für das Haus für krebskranke Kinder am Bernsteinsee
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06:00 25.09.2019
"Neuer Highscore": Die stolze Summe von 2100 Euro brachte Dannenbüttels Siedlungsstöbermarkt fürs Stüder Haus am Bernsteinsee ein. Quelle: Ron Niebuhr
Stüde

Über satte 2100 Euro und einen mit Kuscheltieren prall gefüllten Sack durfte sich jetzt der Verein Krebskranke Kinder Harz freuen. Die Spende aus dem Erlös des zehnten Dannenbütteler Siedlungsstöbermarktes übergaben Brigitte Dietsch, Christian Harmes und Maximilian Dietsch jetzt am Stüder Bernsteinsee an Avery Kolle.

„Das ist so krass!“

Der Geschäftsführer der gemeinnützigen Gesellschaft Haus am Bernsteinsee freute sich riesig: „Alter Schwede! Wo nehmt ihr bloß immer diese Summen her? Das ist so krass!“ Sie seien selbst erstaunt, wie viel Unterstützung sie wieder einmal beim Siedlungsstöbermarkterfuhren, sagten die drei Dannenbütteler. Ihr Dank galt allen Kuchenbäckern und -käufern, allen Tombola-Sponsoren und -loskäufern sowie allen, die darüber hinaus zum Gelingen der zehnten Ausgabe beitrugen oder „einfach auf uns zukamen, um zu spenden“, betonte Brigitte Dietsch. Sie habe von Beschickern wie auch Besuchern nur positives Feedback und Danksagungen bekommen.

Das halbe Dorf dabei

Zusammen mit vielen Helfern sei es mit den Jahren geglückt, den Siedlungsstöbermarkt vom Hof über eine Straße auf die ganze Siedlung auszudehnen, sagte Dietsch. „Gefühlt ist das halbe Dorf dabei“, ergänzte Kolle, der das Spektakel in der Siedlung Am Walde selbst schon miterlebt hat. Man sei stolz, den größten Flohmarkt der Sassenburg zu veranstalten, überlege aber auch, wie es jetzt weitergeht, erklärte Dietsch. Doch erst einmal war wieder eine Spende ans Haus am Bernsteinsee zu übergeben: „2100 Euro. Das ist ein neuer Highscore“, brachte es Maximilian Dietsch auf den Punkt. Und Kolle wusste schon genau, wofür das Geld gebraucht wird.

Derzeit baut man das Haus um, mit dem die Ferienanlage für krebskranke Kinder, deren Angehörige und Freunde ihren Anfang nahm. Bisher brachte man dort in aller Regel die Großeltern unter, denn Vater, Mutter und Kindern bot es nicht ausreichend Platz. Omas und Opas allerdings konnten den unterm Dach gelegenen Schlafbereich nie wirklich gut erreichen. Daher wolle man das Haus künftig eher Alleinerziehenden überlassen, sagte Kolle. Zu diesem Zweck werde es nach vorne um ein paar Meter erweitert. Auch das Bad werde so weit vergrößert, dass eine gut begehbare Dusche hineinpasst.

Ein kleines Kino

Zudem soll auf einem Grundstück ein kleines Kino entstehen. „Dafür haben wir sogar zehn Sessel hier“, berichtete Kolle. Die stammen aus einem Braunschweiger Kino, das renoviert wurde, und waren ein echtes Schnäppchen. Mit dem Kino böte sich auf der Ferienanlage eine perfekte Schlechtwetter-Alternative. Kolle und sein Team möchten das Kino möglichst 2020 realisieren. „Es hängt nur an der Finanzierung. 8000 Euro fehlen uns dafür noch“, sagte der Geschäftsführer. Die 2100 Euro aus dem Siedlungsstöbermarkt kamen da sehr gelegen.

Von Ron Niebuhr

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