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Sassenburg Sparkasse reduziert ihre Servicezeiten in Westerbeck
Gifhorn Sassenburg Sparkasse reduziert ihre Servicezeiten in Westerbeck
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18:49 23.10.2018
Sparkasse Westerbeck: Die Servicezeiten vor Ort werden reduziert, Politik und Verwaltung üben Kritik.
Sparkasse Westerbeck: Die Servicezeiten vor Ort werden reduziert, Politik und Verwaltung üben Kritik. Quelle: Thorsten Behrens
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Westerbeck

Die Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg zieht sich im Landkreis Gifhorn aus der Fläche zurück. Knesebeck beispielsweise wird geschlossen. Weitere Standorte – darunter Gamsen, Groß Schwülper, Wesendorf, Brome und Müden – reduzieren ihre Servicezeiten. Und auch in Westerbeck wird es künftig nur noch an drei Tagen Möglichkeiten zu persönlicher Beratung geben.

Ab 1. November wird die Filiale in Westerbeck nur noch montags und donnerstags von 9 bis 12.30 Uhr sowie dienstags von 14 bis 16 Uhr und donnerstags von 14 bis 18 Uhr geöffnet sein. Weitere Termine vor Ort für persönliche Beratungen können allerdings telefonisch vereinbart werden. Politik und Verwaltung schmeckt das nicht wirklich.

Gemeindebürgermeister bedauert die Kürzung

„Die Kürzung von Öffnungszeiten ist grundsätzlich zu bedauern. Die Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg ist mit der Filiale in Westerbeck ein fester Faktor der Versorgung mit Dienstleistungen vor Ort in der Gemeinde Sassenburg. Dies soll auch so bleiben. Gespräche mit den Verantwortlichen sind erfolgt und werden auch weiterhin geführt“, teilte Gemeindebürgermeister Volker Arms auf AZ-Anfrage mit.

BIG sieht Sparkasse in der Pflicht

Auch die BIG sieht die Sparkasse in der Pflicht. „Die Sparkasse hat mit ihrer Tochtergesellschaft IDB mehrere Baugebiete in der Gemeinde Sassenburg, besonders zuletzt in der Ortschaft Westerbeck, erschlossen. Mit diesem Entwicklungsauftrag der Gemeinde hat die Sparkasse nach unserer Auffassung auch eine Art Verpflichtung übernommen, die für den ländlichen Raum besonders wichtige Versorgung sicherzustellen, auf die besonders ältere Mitbürger angewiesen sind“, heißt es dazu von Fraktionssprecher Andreas Kautzsch.

Von Thorsten Behrens