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Sassenburg So sollen die Straßen im Ort ausgebaut werden
Gifhorn Sassenburg So sollen die Straßen im Ort ausgebaut werden
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17:00 04.09.2019
Neubau geplant: Stüdes Eichenkamp wird im Zuge der Dorfentwicklung gepflastert. Baubeginn ist voraussichtlich im November. Quelle: Ron Niebuhr
Stüde

Eichenkamp, Waldstraße und Im Hägen sollen in Stüde ausgebaut werden. Ortsrat und Zuhörer erfuhren am Montagabend von der Verwaltung, wie der Stand der Dinge ist. Empfehlungen konnte der Ortsrat dazu – wie auch zu weiteren Punkten – mangels Beschlussfähigkeit nicht abgeben.

Sebastian Zielonko, Tiefbaufachmann der Gemeindeverwaltung, erläuterte die Straßenbaumaßnahmen. Die Erneuerung von Waldstraße und Im Hägen war bereits ausgeschrieben. „Wegen eines Formfehlers mussten wir die Ausschreibung aber aufheben“, sagte Zielonko. Man wolle am kommenden Montag einen neuen Anlauf wagen. Vor Mitte November sei nach der für Oktober vorgesehenen Auftragsvergabe zwar nicht mit dem Baubeginn zu rechnen, „wir wollen aber auf jeden Fall vorm Winter anfangen“, sagte er. Parallel zur Waldstraße schreibe man die Baumaßnahme im Eichenkamp aus, ergänzte Dirk Behrens, Fachbereichsleiter Bürgerservice.

Weniger Bäume und Parkplätze

Die Pläne habe man unter Berücksichtigung möglichst aller Wünsche der Anwohner erstellt. So habe man im Eichenkamp noch einmal die Zahl der Bäume und der Parkplätze verringert. Es ist nur noch ein Ruheplatz vorgesehen. Und auch auf eines der aufgepflasterten Plateaus verzichtet man aus Rücksicht auf den Busverkehr. Zudem verschiebe man die Straße um einen Meter nach Süden, um mehr Platz für Grün am Nordrand zu schaffen. Dadurch fallen die Versickerungsmulden etwas kleiner aus. „Aber sie waren für die neue Straße eh überdimensioniert“, sagte Zielonko. Alle drei Straßen werden grau gepflastert, Kreuzungsbereiche und Plateaus rot. Fertiggestellt und schlussgerechnet sein müssen die Maßnahmen bis September 2021. Insofern liegt man – trotz erneuter Ausschreibung – gut im Zeitplan.

Stühlerücken im Ortsrat

Andreas Röhsner (SPD) ist aus Stüde weggezogen und legte daher sein Mandat für den Ortsrat nieder. Der einzige mögliche Nachrücker wohnt mittlerweile auch nicht mehr im Dorf. „Wir müssen die restliche Wahlperiode also zu viert weiter machen“, sagte Ortsbürgermeister André Bischoff. Am Montagabend war allerdings neben Bischoff nur Thomas Klopsch anwesend. Folglich war der Ortsrat nicht beschlussfähig. „Wir können die Tagesordnungspunkte daher bloß rein informativ behandeln“, sagte Bischoff. Und auch die Wahl eines neuen stellvertretenden Ortsbürgermeisters musste verschoben werden.

Bischoff dankte dem ausscheidenden Ratsmitglied Röhsner für die Mitarbeit mit einem Präsentkorb: „Es hat immer Spaß gemacht mit dir.“ Röhsner, der von SPD-Kollege Klopsch einen Frühstücksgutschein zum Abschied erhielt, sagte: „Es hat mich gefreut, hier mitzuwirken und etwas fürs Dorf zu bewirken.“

Von Ron Niebuhr

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