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Sassenburg So feiert die Jugendfeuerwehr Jubiläum
Gifhorn Sassenburg So feiert die Jugendfeuerwehr Jubiläum
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07:13 02.09.2019
So feiert man ein Jubiläum: Zum 50-jährigen Bestehen der Jugendfeuerwehr stieg in Dannenbüttel ein lustiger Fünfkampf, unter anderem mit Schlauchkegeln und Kistenstapeln. Quelle: Ron Niebuhr
Dannenbüttel

50 Jahre alt – und so fit wie am ersten Tag: Dannenbüttels Jugendfeuerwehr feierte am Wochenende ihr Jubiläumnach allen Regeln der Kunst. Mit jeder Menge Action für Klein und Groß am Samstag und offiziellem Festakt am Sonntag. Das kam gut an im Dorf.

Zehn Teams in Aktion

„Es ist nichts dabei, was wirklich anstrengend ist. Es soll ja vor allem Spaß machen und für jeden zu schaffen sein“, sagte Alexandra Borchardt. Die Feuerwehrsprecherin freute sich, wie viele Dannenbütteler sich dem lustigen Fünfkampf auf dem Festplatz unter den Eichen stellten. Zehn Teams mit jeweils fünf Akteuren traten den hochsommerlichen Temperaturen zum Trotz an. Immerhin sorgte ab und zu ein leichter Windzug für Abkühlung und die Bäume spendeten auch etwas Schatten.

Beim Schlauchkegeln war ein Löschschlauch mit einem geschickten Wurf so abzurollen, dass möglichst viele Holzkegel umfielen. Gummistiefel mussten die Teammitglieder möglichst weit werfen. Das war gar nicht so einfach, fanden die Stiefel doch immer wieder recht eigenwillige Flugbahnen – eher hoch statt weit oder mit unerwartet viel Effet zum Beispiel. Kisten waren in der Horizontalen zu stapeln. Das klappte auf großer Länge am ehesten, indem man sie kräftig aneinander drückte und den aufgebauten Druck auch fortwährend hielt. Es folgten nach einer kleinen Pause ein Wassertransportspiel und – als Klassiker schlechthin – Rasenski. Dabei ging es vor allem um Koordination im Team.

Prächtige Stimmung

„Wir haben mit den Spielen das Rad vielleicht nicht neu erfunden. Aber das mussten wir auch gar nicht“, sagte Borchardt. Denn die Stimmung bei Mitspielern, Zuschauern und Helfern war prächtig. Mitglieder der örtlichen Vereine formten ebenso Mannschaften wie Nachbarn oder Freundeskreise. Auch vom Alter her war alles dabei. „Eine Gruppe hat sich sogar erst spontan kurz vorm Start gebildet“, erzählte Borchardt. Im Drumherum rundeten Kinderaktionen wie Hüpfburg, Planschbecken oder auch Ringe werfen den so gar nicht ernst gemeinten Wettkampftag ebenso ab wie ein großes Kuchenbuffet von fleißigen Bäckerinnen aus dem Dorf. Abends schloss sich eine Zeltdisco an.

Sehr erfreulich war, wie viele Ehemalige einen der beiden Festtage nutzen, um mal zu schauen, was aus der Jugendfeuerwehr geworden ist. Deren Entwicklung seit der offiziellen Gründung im September 1969 ließ sich besonders gut anhand der beim Kommers vorgestellten Chronik nachvollziehen.

Chronist und Gründungsmitglied

Darum kümmerte sich Karsten Schulz, Gründungsmitglied der Jugendfeuerwehr und von 1986 bis 2013 Ortsbrandmeister. In 35 Jahren als Feuerwehrchef „habe ich ganz gut miterlebt, was da so abging“, sagte er. Der Feuerwehrmusikzug Barwedel gestaltete den Kommers musikalisch, zu dem Gratulanten aus Politik, Verwaltung und Feuerwehren vorbeischauten. Das Jubiläum ließen alle zusammen mit Kaffee und Kuchen ausklingen.

Ehrungen

Das Jubiläum war eine gute Gelegenheit für Ehrungen: Helmut Fleischer, Hubert Beugel, Karsten Schulz, Reiner Sturm, Rüdiger Fleischer, Hans-Werner Peter und Siegfried Schillberg (50 Jahre), Ingo Schreiber und Volker Arms (40 Jahre) sowie Christian Camehl und Anna-Lena Deubel (25 Jahre).

Von Ron Niebuhr

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