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Sassenburg So läuft der Straßenausbau in Grußendorf und Stüde
Gifhorn Sassenburg So läuft der Straßenausbau in Grußendorf und Stüde
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12:00 08.03.2019
Straßenausbau im großen Stil: Eichenkamp, Im Hägen und Waldstraße in Stüde sowie Heideweg in Grußendorf sollen erneuert werden.
Straßenausbau im großen Stil: Eichenkamp, Im Hägen und Waldstraße in Stüde sowie Heideweg in Grußendorf sollen erneuert werden. Quelle: Ron Niebuhr (Archiv)
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Westerbeck

Sebastian Zielonko vom Bauamt erläuterte den geplanten Straßenausbau, der abgesehen von geringen örtlichen Anpassungen gleich abläuft. Demnach werden die Straßen grau gepflastert, die zur Verkehrsberuhigung höher liegenden Kreuzungs- und Einmündungsbereiche heben sich rot ab. Auch Randstreifen – teils ein-, teils beidseitig – werden rot gepflastert. Teil der Planung sind großzügige Grünstreifen mit Bäumen: „Damit erhöhen wir die Chance auf Fördermittel aus der Dorfentwicklung“, sagte Zielonko.

„Möglichst wenig Betonwüste“

Die Dorfentwicklung lege Wert auf „möglichst wenig Betonwüste“, erklärte er. Daher sind am Stüder Dorfgemeinschaftshaus nur 13 gepflasterte Parkplätze geplant, obgleich Andreas Kautzsch (BIG) dort gern zehn weitere Stellplätze gesehen hätte. Der Ausschuss lehnte seinen Antrag jedoch mit fünf zu zwei Stimmen ab. Da man in einer Tempo-30-Zone parallel zum Fahrbahnrand parken dürfe, gebe es ringsum genug Stellplätze, sagte Zielonko.

Hoffen auf Dorfentwicklung

Für die Straßenbeleuchtung setzt man auf LED-Pilzleuchten. Teil der Fördermittelanträge ist beim Heideweg auch der barrierefreie Ausbau der Bushaltestellen auf der Kreis- und Landesstraße. Für alle Maßnahmen hoffe man auf 73-prozentige Förderung aus der Dorfentwicklung, sagte Zielonko. Die verbleibenden 27 Prozent der Straßenausbaukosten teilen sich Gemeinde (25 Prozent) und Anwohner (75 Prozent).

Kritik an niedrigen Kosten für Anwohner

Auch hier übte Kautzsch Kritik. Es sei ungerecht, dass die Anwohner der vorgestellten Straßenbaumaßnahmen wegen der Fördermittel aus der Dorfentwicklung nur einen Bruchteil dessen bezahlen müssten, was sonst üblich sei. Kautzsch reichte zur Beratung in einer der kommenden Sitzungen einen Antrag auf Aufhebung der Straßenausbaubeitragssatzung ein.

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