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Sassenburg Ganz viel Watte für Teddys Bauch
Gifhorn Sassenburg Ganz viel Watte für Teddys Bauch
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07:00 23.10.2019
Textiles Gestalten: 13 Kinder fertigten und verzierten in der Ferienaktion von Sassenburgs Jugendförderung Teddys, Stoffbeutel, T-Shirts und Schirme. Quelle: Ron Niebuhr
Westerbeck

Textiles Gestalten – das klang nach einem vor allem bei Jungen nur bedingt beliebten Unterrichtsfach. Keine Panik, Sassenburgs Jugendförderung nannte die Ferienaktion bloß so, für gute Noten exakte Muster häkeln oder sauber mit der Maschine nähen musste niemand. Die Kinder konnten sich einmal mehr kreativ frei entfalten.

16 Mädchen und Jungen hatten sich angemeldet, 13 Kinder ab sechs Jahren fanden sich letztlich in der Alten Mensa an Sassenburgs Integrierter Gesamtschule zum textilen Gestalten ein. Dahinter verbargen sich unterschiedliche Möglichkeiten, Nützliches und Dekoratives mit etwas Geschick und gern noch etwas mehr Fantasie selbst zu fertigen. Anna Schmidt, Lea Biallas und Franziska Heinze betreuten die Aktion.

Teddys zum Ausstopfen

„Wir haben Teddybären mitgebracht“, sagte Schmidt. Genauer gesagt: die äußere Plüschhülle. Die nähten die Kinder zusammen. „Als Füllung kommt Watte hinein“, erklärte Schmidt. Je nach dem, wie viel Watte die Kinder reinstopften, nahmen sie einen dickbäuchigen oder zierlichen, kräftig oder schwächlich wirkenden Meister Petz mit nach Hause. Übrigens inklusive einer schicken Geburtsurkunde: „Auf der können die Kinder die wesentlichen Daten zu ihrem Bären festhalten“, sagte Schmidt. Wie heißt er? Wie groß ist er? Und wie viel bringt er auf die Waage?

Mit Stoffmalfarben konnten die Kinder besondere Bilder malen. Denn als keineswegs alltägliche Leinwand dienten zunächst noch schneeweiße Regenschirme. Die konnten sie nach Lust und Laune verzieren. Einige malten plastische Landschaften mit Tieren und Pflanzen im Regen drauf, andere fanden mehr Gefallen an kunterbunten abstrakten Mustern und geometrischen Formen. Die Farbe trugen die Kinder mit Pinseln auf. „Und wenn ihr sie richtig gut durchtrocknen lasst, ist sie auch wetterbeständig“, versicherte Schmidt den kleinen Regenschirm-Designern.

Vier Stunden in Aktion

Ebenfalls garantiert ein Unikat waren die von den Kindern – zwölf Mädchen und ein Junge – selbst gestalteten T-Shirts und die vor allem aus Gründen des Umweltschutzes neuerdings wieder sehr gefragten Stoffbeutel. „Wir verzieren sie durch Flaschendruck“, sagte Schmidt. Auch hierbei blieb es den Kindern überlassen, welches Motiv und welche Farben sie wählten. „Wenn sie die T-Shirts bügeln, dann hält die Farbe auch“, erklärte Schmidt. Ob sie in den Nachmittag rund ums textile Gestalten nun mit T-Shirts oder Stoffbeuteln, Regenschirmen oder Teddybären starteten, war egal. In der vierstündigen Aktion blieb für alle Kinder genug Zeit, um alles fertigzustellen.

Von Ron Niebuhr

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