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Sassenburg Buswendeschleife: Gemeinde müsste Kosten tragen
Gifhorn Sassenburg Buswendeschleife: Gemeinde müsste Kosten tragen
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17:50 25.09.2019
Zu teuer: Eine Buswendeschleife wie in Neudorf-Platendorf kommt für Westerbeck nicht in Frage. Quelle: Peter Chavier
Westerbeck

Welche neuen Bestattungsformen soll man auf dem Friedhof zulassen? Wie soll man den Spielplatz am Dannenbütteler Weg gestalten? Braucht die Kita zustätzliche Parkplätze? Lässt sich ein neues Verkehrskonzept umsetzen? Und wie soll die Seniorenweihnachtsfeier steigen? Westerbecks Ortsrat diskutierte ausführlich – und fand Antworten.

Neues Konzept abgelehnt

Neues Konzept nötig? Die Mehrheit des Westerbecker Ortsrates sah keinen Bedarf für ein Umdenken bei der Seniorenweihnachtsfeier. Quelle: Ron Niebuhr

Die Seniorenweihnachtsfeier findet am 14. Dezember in der neuen Sporthalle statt. „Grundschule, Kindergarten und Gemischter Chor treten auf“, sagte Vize-Ortsbürgermeister Rainer Knop. Damit wollte Andreas Kautzsch (BIG) es nicht gut sein lassen: „Und jährlich grüßt das Murmeltier“, sprach er sich für ein neues Konzept aus – nicht bloß mit Senioren feiern, sondern mit dem ganzen Dorf. Der Ortsrat lehnte das mehrheitlich ab. „Die Feier ist zurück im Dorf. Da kommen auch so wieder mehr Leute“, sagte Robin Leschke (SPD).

Wendeschleife für Busse

Den geplanten Ausbau der Bushaltestellenim Dorf sollte man nutzen, um die gesamte Busverkehrsführung zu überdenken, regte Kautzsch an. Man sollte die Einzugsbereiche der Haltestellen entlang der Hauptstraße und des Dannenbütteler Weges optimieren und so Überschneidungen verringern. Und mit einer Buswendeschleife auf der Landesstraße 289 am nördlichen Ortsausgang könnte man das Tempo des Verkehrs drosseln, der mit Fertigstellung der A 39 im Dorf gewiss noch zunehme, erklärte Kautzsch.

Kämmerer Klaus Duckstein verlas eine Stellungnahme des Fachbereichs Technische Dienste. Demnach kostet die Wendeschleife 400 000 Euro. Und die müsste die Gemeinde allein stemmen. Waldemar Bartels (CDU) fand in Kautzsch’ Vorstoß durchaus hilfreiche Anregungen, die man in der weiteren Entscheidungsfindung und in den noch folgenden Gesprächen mit den Vekehrsbetrieben Landkreis Gifhorn im Hinterkopf behalten sollte. Dem schloss sich der Ortsrat mit zwei Ja-Stimmen bei zwei Enthaltungen an.

Kein Bedarf an Parkplätzen

Kautzsch sah auch Bedarf für 20 zusätzliche Mitarbeiter-Parkplätze an der Awo-Kita. Duckstein verwies auch hier auf eine Stellungnahme des Fachbereichs Technische Dienste. Demnach sei von Kosten in Höhe von 126 000 Euro auszugehen, einschließlich Flächenankauf (18 000 Euro), gepflasterten Parkplätzen mit Umzäunung (70 000 Euro) sowie Verlängerung der Friedhofstraße (18 000 Euro) und Bauleitplanung (20 000 Euro). Knop und Bartels waren sich einig, dass Bedarf für zusätzliche Parkplätze nur zu den Hol- und Bringzeiten besteht – „also für 15 bis 20 Minuten“ am Tag. Der Ortsrat lehnte Kautzsch’ Antrag daher mehrheitlich ab.

Änderungen auf dem Spielplatz

Auf dem Spielplatz am Dannenbütteler Weg wird das bisherige Metall-Fußballtor durch ein Mini-Tor aus Holz oder Kunststoff ersetzt. Damit weniger Bälle auf die Straße fliegen, wird das Tor am Westrand aufgestellt. Zudem wird der Doppelstabmattenzaun in Abstufungen ringsum erhöht. Für Sitzecke und Sandgrube wird ein Sonnensegel angeschafft. Zum Schutz vor Katzenkot soll die Sandgrube künftig mit einer mechanisch anheb- und absenkbaren Plane abgedeckt werden. 20 000 Euro seien für die Umgestaltung im Haushaltsplan vorzusehen, beschloss der Ortsrat mehrheitlich.

Keine Urnensammelgräber

Bereits beschlossen hatte der Ortsrat, auf dem Friedhof Urnensammelgräber rund um Bäumeanzulegen. Nach einer Besichtigung von Friedhöfen in Wolfsburg und Klötze rückte man davon jetzt wieder ab. Derartige Gräber nähmen zu viel Platz weg und seien auch in der Unterhaltung zu aufwendig, erklärte Knop. Stattdessen favorisierte man jetzt Urnenwände.

Von Ron Niebuhr

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