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Sassenburg Flugplatz Stüde: Noch ist über mehr Flugbetrieb nicht entschieden
Gifhorn Sassenburg Flugplatz Stüde: Noch ist über mehr Flugbetrieb nicht entschieden
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18:04 24.12.2019
Mehr Flugbetrieb? Auch wenn das Gutachten zum Lärmschutz auf Stüdes Flugplatz dafür spricht, ist die Entscheidung darüber noch offen. Quelle: Ron Niebuhr
Sassenburg

Soll man den Ordnungsdienst aufstocken? Wie steht es um Hort und Ganztagsschule? Wie fällt das Lärmschutzgutachten zum Stüder Flugplatz aus? Alles Fragen, mit denen sich der Sassenburger Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung befasste.

Zur Erweiterung des Flugbetriebes auf dem Flugplatz in Stüde liegt das Lärmschutzgutachten bei der Landesbehörde in Hannover vor. Fachbereichsleiter Dirk Behrens konnte schon einen Blick hineinwerfen: „Ausgehend von sechs Starts und Landungen sowie zwei Platzrunden pro Tag werden die Grenzwerte eingehalten“, berichtete er.

Aero-Club möchte erweitern – Anwohner sind dagegen

Der Aero-Club Wolfsburg will den Betrieb auf seinem Gelände in Stüde erweitern, um Schulungen für F-Schlepplizenzen anbieten zu können. Anwohner sind dagegen. Hier lesen Sie mehr dazu.

* 22. November 2019: Segelflugplatz-Erweiterung: Gutachten für Aero-Club ist ausgewertet

* 24. Januar 2019: Schallgutachten für Aeroclub liegt vor

* 3. August 2018: Anwohner gegen Pläne des Aero-Clubs Wolfsburg

* 15. Juni 2018: Aeroclub setzt auch auf motorbetriebene Flieger

Die Landesbehörde weise man dennoch auf die vielen kritischen Einwände der Bürger hin. „Aber als Verwaltung können wir sonst nichts weiter tun“, erklärte Behrens. Und auch wenn das Gutachten „relativ eindeutig“ ausfalle, sei die Entscheidung noch offen, ob der Flugbetrieb um Motorflugzeuge erweitert werden darf.

Mehr Personal gefordert

Die BIG wollte den Ordnungsdienst der Gemeinde mit mehr Personal ausstatten. „Wir haben eine stattliche Zahl neuer Einwohner“, begründete Felix Zwerner den Antrag. Fachbereichsleiter Behrens erwiderte, dass man den Ordnungsdienst bereits um sieben Wochenstunden aufgestockt habe. Man wolle abwarten, wie es 2020 läuft, und dann entscheiden, ob man weiteres Personal dazuhole, etwa um Falschparken entlang der Kreisstraße am Bernsteinsee stärker zu ahnden. Die Verwarngelder bringen übrigens nichts für die Gemeindekasse: „Das geht alles an den Landkreis“, sagte er.

Anträge abgelehnt

Die Forderung der BIG mochte Waldemar Bartels (CDU) nicht unterstützen vorm Hintergrund der heiklen Haushaltslage. Andreas Kautzsch (BIG) erläuterte, dass man aufs Isenbütteler Modell setzen wolle. Dort kämen ehrenamtliche Ordnungshüter zum Einsatz. Deren Aufwandsentschädigung wäre für die Sassenburg mit insgesamt 3600 Euro pro Jahr zu beziffern: „Eine gute Maßnahme für mehr Ordnung“, meinte Kautzsch. Für Lutz Berneis (CDU) stellte sich vor allem eine Frage: „Wo soll das Geld dafür herkommen?“ Und Siegfried Wehmeier (CDU) beantragte, die Sache zunächst in den Ortsräten und im Fachausschuss zu beraten. Der Rat lehnte das bei zehn Ja und zwei Enthaltungen mehrheitlich ab – und den BIG-Antrag an sich anschließend bei drei Ja und zwei Enthaltungen ebenfalls.

Weniger Geld aus dem Härtefonds

Die vom Land erlassene beitragsfreie Betreuung in Kindertagesstätten sei „gut für die Eltern, aber schlecht für den Haushalt“, sagte Fachbereichsleiter Behrens. Aus dem Härtefallfonds des Landes habe man 185 000 Euro Unterstützung beantragt für 2019. „Bekommen haben wir etwas weniger, nämlich 165 000 Euro“, sagte er. Die Arbeitsgemeinschaft Schulentwicklung hat sich mit der Frage befasst, ob man auf Hort oder Ganztagsschule bei der Nachmittagsbetreuung von Grundschülern setzt. „Die AG hat sich mit knapper Mehrheit für den Hort ausgesprochen“, sagte Behrens. Man plane dennoch in beide Richtungen weiter, zumal das Land Niedersachsen es voraussichtlich schon ab 2025 zur Pflicht machen könnte, Ganztagsschulen vorzuhalten, wodurch die Eltern – wie schon bei den Kitas – einen Rechtsanspruch auf Betreuung ihrer Kinder hätten.

Von Ron Niebuhr

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