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Sassenburg 7975 Kilometer-Rallye um die Ostsee
Gifhorn Sassenburg 7975 Kilometer-Rallye um die Ostsee
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06:00 10.07.2019
Rund um die Ostsee: Tolle Landschaften und viele Erlebnisse bestimmten die Tour von Sebastian Dörges, Steffen Weise und Jens Meyer. Quelle: Car-Styling-Parts
Neuhaus

Sie sind zurück: Sebastian Dörges, Steffen Weise und Jens Meyer haben die Baltic Circle Sea-Rallye absolviert. 15 Tage und 7975 Kilometer waren sie unterwegs. Die Tour war stressig, eindrucksvoll, gemütlich, voller toller Landschaften und ohne Probleme mit dem Wagen.

Der, ein Volvo Baujahr 1999 mit 420 000 Kilometern auf dem Tacho, brachte die Rallye-Teilnehmer gesund wieder nach Hause. „Der hat keine Reparaturen gebraucht, nicht mal einen Tropfen Öl. Nur 491 Liter Diesel. Der war so brav“, sagt Weise. Verkauft werden soll er daher nicht.

7975 Kilometer um die Ostsee: Jens Meyer, Steffen Weise und Sebastian Dörges nahmen an der Baltic-Sea-Circle-Rallye teil. Tolle Landschaften und viele Erlebnisse bestimmten die Tour.

Dabei stand er in Schweden bereits auf einem Autofriedhof, mitten während der Rallye. „Aber nur, weil wir dort den Tourbus von Abba finden und fotografieren sollten. Das war eine der Aufgaben der Rallye“, erzählt Sebastian Dörges. Eine andere Aufgabe bestand darin, die schwedische Spezialität Surströmming – vergorener Fisch – zu transportieren und zu fotografieren. Die drei Rallyfahrer wollten die Spezialität aber auch mal probieren. „Das hätten wir nicht vor dem Grillen machen sollen. Danach hat nichts mehr geschmeckt“, so Weise. Der Fisch selbst habe geschmeckt, wie er gerochen habe. „Ich bin froh, ihn nicht probiert zu haben“, freut sich Meyer.

Start- und Endpunkt war Hamburg, die Strecke selbst führte über Dänemark, Schweden, Norwegen, Russland, Finnland, Estland, Lettland, Litauen und Polen – und hielt tolle Ausblicke und Momente bereit. „Auf dem Weg zum Nordkap sind wir durch einen sieben Kilometer langen Tunnel, der 200 Meter unter dem Meeresspiegel liegt“, sagt Dörges. Wo es am schönsten war? „Lofoten“, heißt es einstimmig. Nordfinnland dagegen sei ein wenig langweilig gewesen. Dafür seien die Schotterpisten dort besser als die Hauptstraßen in Russland.

Die tollen Landschaften gab es allerdings nur im Vorbeiflug, viel Zeit für Ausflüge oder Stopps hatte das Trio nicht. Auch Andenken wurden nur ein paar gekauft, vom Nordkap. „Der Wagen war ja ohnehin voll“, sagt Dörges. Trotz Enge und Zeitnot: „Wir haben nicht ein Mal gezankt“, betont Meyer. Nicht mal, als es neun Tage und Nächte am Stück nicht wirklich dunkel wurde. Und nicht mal, als in Dänemark bei 20 Grad Regenwolken auftauchten und das Team offenbar verfolgten – während sich über Deutschland gerade die Hitzewelle mit bis zu 40 Grad breit machte.

Viele Spenden für bedürftige Kinder

Am Ende der Tour stand dann nicht nur der Erfolg, die Rallye überstanden zu haben – sondern auch der Erfolg, das geforderte Startgeld von 1500 Euro über Spenden zusammen bekommen zu haben. „Wir liegen gut drüber. Die insgesamt 288 Teams haben mehr als 630 000 Euro eingefahren“, sagt Meyer. Das Geld ist übrigens für einen guten Zweck bestimmt. Das Projekt Arche finanziert davon einen Mittagstisch für bedürftige Kinder.

Von Thorsten Behrens

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