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Sassenburg So feiert der TuS in seiner Weihnachtshalle
Gifhorn Sassenburg So feiert der TuS in seiner Weihnachtshalle
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11:00 01.12.2019
Großer Ansturm: Die Weihnachtshalle des TuS Neudorf-Platendorf kam super an – nicht nur weil der Weihnachtsmann vorbeischaute. Quelle: Ron Niebuhr
Neudorf-Platendorf

Der Advent soll ja vor allem eines sein: besinnlich. Da ließen die Kinder aus dem Moordorf lieber noch mal ordentlich Dampf ab. Die Chance dazu bot die Weihnachtshalle des TuS Neudorf-Platendorf. Organisiert hatte das bunte Treiben einmal mehr die Abteilung Kinder und Jugend.

„Es ist richtig viel los. Die Halle ist voll“, freute sich Stefanie Schrader, dass zahlreiche Kinder dem Aufruf zum hemmungslosen Herumtollen gefolgt waren. In einer abwechslungsreichen Spiel- und Turnlandschaft, die sich über die gesamte Halle erstreckte, gaben die Mädchen und Jungen vom Start weg Vollgas. Unter anderem schaukelten sie an Ringen. Sie bahnten sich ihren Weg über wackelige Hängebrücken, kraxelten Kästen hinauf, um auf der andere Seite herunterzurutschen, und sausten mit Rollbrettern herum.

Für jedes Alter was dabei

„Wir haben darauf geachtet, dass für jedes Alter etwas dabei ist“, betonte Schrader. Wir – das waren neben der stellvertretenden Abteilungsleiterin auch Heike und Frank Müller, Ina und Maleen Hermann, Judith Steglich, Sophie Böll, Anouk Schwermer und weitere jugendliche Helferinnen. „Mit einem großen Team ist die Weihnachtshalle gut zu wuppen“, sagte Schrader. Gemeinsam sorgten alle Helfer dafür, dass beim Nachwuchs nicht mal ein Hauch von Langeweile aufkam. „Es ist klasse, wie viele Eltern und sogar Großeltern hier sind“, sagte Schrader. Und mehr noch: Die Erwachsenen schauten nicht bloß zu, sondern tollten oft auch zusammen mit ihren Sprösslingen durch die Halle.

Im Vereinsheim war es lecker

Wer vom Tohuwabohu zwischen Matten, Kästen, Ringen, Bänken und Barren mal eine kleine Pause brauchte, zog sich ins direkt angrenzende Vereinsheim zurück. Dort konnte man sich mit kalten und heißen Getränken sowie frisch gebackenen Waffeln und Brezeln für den nächsten Durchgang stärken. Oder sich für den Rest des Nachmittages von der Action in der Halle ausklinken und einfach ein bisschen mit anderen Eltern und Großeltern plaudern.

Und dann kommt der Weihnachtsmann

Ihren Höhepunkt fand die Weihnachtshalle im Besuch des Weihnachtsmannes (Markus Kessler). Der stapfte kurz vor Schluss schwer bepackt herein. Mit einem Glöckchen und einem kräftigen „Ho, ho, ho!“ zog er im Nu alle Aufmerksamkeit auf sich. „Spielt ihr auch schön? Freut ihr euch schon auf Weihnachten? Wollt ihr etwas für mich singen?“, fragte er die Kinder. Die bejahten alles – und stimmten für ihn sogleich „O Tannenbaum“ an. Und wie sah es mit einem Gedicht aus? Auch kein Problem. Damit war klar, dass der bärtige Geselle seine Rute getrost im Gürtel stecken lassen konnte. Statt dessen holte er Geschenke aus seinem Jutesack: einen Adventskalender für jedes Kind. „Das ist nur eine Kleinigkeit“, sagte er. Die übrigen Geschenke gibt es erst, wenn die kleinen Moordörfler auch das letzte Türchen im Kalender geöffnet haben.

Auch Erwachsene dürfen mal singen

Die Kinder reichten die Adventskalender an ihre Eltern weiter und schwärmten wieder in die Spiellandschaft aus, bis der Weihnachtsmann alle beschenkt hatte und erneut sein Glöckchen läutete. Sofort kehrten alle zu ihm zurück und bedankten sich artig mit einem weiteren Lied. „Diesmal könnten die Erwachsenen eigentlich mal mitsingen“, sagte der Weihnachtsmann. Sein Wunsch fand Gehör. Gut so! Sonst hätte er womöglich doch noch seine Rute zücken müssen.

Von Ron Niebuhr

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