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Sassenburg Mit den Cashbags in den Sonnenuntergang
Gifhorn Sassenburg Mit den Cashbags in den Sonnenuntergang
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18:00 27.08.2019
Cashbags live am Bernsteinsee: Country, Rockabilly, Sommerwetter – bei diesem Konzert passte einfach alles. Quelle: Foto: Finn Kahrens
Stüde

Country, Rockabilly und super Sommerwetter: Bei diesem Konzert passte einfach alles. Im Zuge der „Sommer Openair“-Konzertreihe spielte die Johnny Cash Coverband The Cashbags ihre „Johnny Cash Tribute Show“ unter freiem Himmel auf der Seeterrasse des Bernsteinsees und legte sich, trotz der Wärme, vom Start an voll ins Zeug. Eröffnet wurde die Show von niemand geringerem als Carl Perkins mit der Nummer „Blue Suede Shoes“, direkt gefolgt von June Carter, welche mit dem Lied „Jukebox Blues“ die gesamte Zuschauerschaft zum Mitklatschen animierte.

Auch im Duett

Nach diesen Einheizern war es endlich so weit und der Star des Abends – Robert Tyson alias Johnny Cash –, betrat die Bühne und spielte gemeinsam mit seiner Band neben Cash-Songs wie „I Walk The Line“, „Big River“ und „Folsom Prison Blues“ auch Zuschauerwünsche. Mit Duetten wie „Jackson“ – es sang Johnny Cash mit June Carter – sorgten die Musiker für gute Stimmung.

Nach der Pause stiegen die Musiker und Schauspieler mit der Nummer „St Quentin“ ein und hielten das hohe Niveau. Dies schafften die Hillbilly- und Rockabilly-Entertainer mit Solonummern von June, Duetten von Cash und Perkins und Country-Gospel-Songs, gesungen von der gesamten Gruppe. Auf den Zenit des Abends kletterte die ohnehin schon ausgelassene Stimmung jedoch, als der Cash-Evergreen „Ring of Fire“ an die Reihe kam. Die gesamte Seeterrasse tobte, alle sangen mit und nicht nur die Linedancer unter den Zuschauern bewegten sich zu den Nashville-Rhythmen.

Extra lange Zugabe

Den größten Applaus des Abends erhielten Carl Perkins und „The Tennessee Three“, die Band von Johnny Cash. In einer Instrumentalsession zeigten die vier Musiker, kombiniert mit jeder Menge Witz und Unsinn, dass sie wahre Virtuosen an Gitarre, Bass und Schlagzeug sind. Als krönenden Abschluss spielte die 2008 gegründete Band erneut „Folsom Prison Blues“, jedoch in einer besonderen Version, in welcher jeder Musiker persönlich vorgestellt wurde und die Chance hatte, nochmals sein Können in Form eines Solos zu zeigen. Dafür erhielten die Musiker Standing Ovations und spielten deshalb eine extra lange Zugabe.

Ehrlichkeit in den Liedern

Neben der authentischen Instrumentalisierung und der täuschend echten Stimme Tysons war es natürlich vor allem der „Spirit“ von Johnny Cash und seiner Musik, der die Zuschauer an den Bernsteinsee gezogen hatte. So auch den Danndorfer Max Sporn. „Die Ehrlichkeit in Cashs Liedern verursacht eine gewisse Bindung zwischen Musiker und Zuhörer. Neben dieser Identifikation ist es die Zeitlosigkeit dieser Musik und dass die Lieder sehr eingängig sind.“

Anekdoten ausgetauscht

Nach dem Auftritt nahmen sich die Musiker Zeit, mit den Zuschauern Fotos zu machen und Gespräche zu führen. Während dessen verriet US-Sänger Robert Tyson, wie er zu Cash und seiner Musik kam. „Mein Vater hat mich mit Cash geprägt. In meiner Jugend hatten wir vielleicht sieben Schallplatten, drei davon waren von Cash. Und diese hörten wir dann damals mehrmals täglich.“ Zu dieser Anekdote ergänzte er, dass es ihm damals besonders „A Boy Named Sue“ angetan hatte.

Von Finn Kahrens

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