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Sassenburg Freikirche: Matthias Mrosk ist der neue Pastor
Gifhorn Sassenburg Freikirche: Matthias Mrosk ist der neue Pastor
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13:34 12.11.2019
Ins Amt berufen: Matthias Mrosk feierte am Sonntag seine Ordination als Pastor und zugleich den Dienstantritt in Neudorf-Platendorfs Freikirche. Quelle: Ron Niebuhr
Neudorf-Platendorf

Ihren neuen Pastor hat die evangelisch-freikirchliche Gemeinde am Sonntag mit einem Festgottesdienst ins Amt berufen: Matthias Mrosk. Er trat die Nachfolge des im Sommer in den Ruhestand verabschiedeten, langjährigen Pastors Peter Dobutowitsch an.

„Ich freue mich, alle ganz herzlich zu unserem Festgottesdienst begrüßen zu können“, sagte Lutz Walter. Und ganz besonders freute den Gemeindeleiter, dass Matthias Mrosk seinen Dienst als Pastor in Neudorf-Platendorf leisten möchte. Walter hieß neben Mrosk auch Vertreter aus Politik und Verwaltung, aus Vereinen und Nachbargemeinden willkommen, zudem den Singkreis und Pianist Ruben Krenzke sowie nicht zuletzt Pastorin Sandra Schulz aus der Thomaskirche und Superintendentin Sylvia Pfannschmidt.

„Ja“ zum Dienst an Gott

Annika und Emanuel Enders, Pastoren aus der Baptisten-Gemeinde Bielefeld-Sennestadt, führten Mrosk ins Amt ein. Mit der feierlichen Ordination erfuhr er die öffentliche Beauftragung, Segnung und Sendung für den Dienst als Pastor. Enders fragte Mrosk unter anderem, ob er sich dafür von Gott berufen fühle, ob er das Evangelium in Wort und Tat verkünden wolle und ob er seiner Gemeinde dienen wolle. Mrosk bejahte alles. Und der Gemeinde nahm Enders das Versprechen ab, ihren neuen Pastor dabei nach Kräften zu unterstützen. „So wie ich euch kennen gelernt habe, muss ich euch sicherlich nie an dieses Versprechen erinnern“, sagte Enders.

Wunsch, die Bibel besser zu verstehen

Mrosk, Jahrgang 1962, hat vergleichsweise spät zum Beruf des Pastors gefunden. „In meinem ersten Leben war ich Industrieelektroniker“, erzählte er. Zuletzt hat er als Netzwerkadministrator für das Bildungszentrum Elstal der Bundesgeschäftsstelle des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden gearbeitet. Genährt vom eigenen Bibelstudium und dem Wunsch, die alten Sprachen zu kennen und so noch besser zu verstehen, worum es in der Bibel geht, entschloss er sich, Theologie zu studieren. 2014 hat er damit begonnen, im Sommer hat er es abgeschlossen. In seiner alten Gemeinde in Elstal gab es Theologiestudenten, die ihn immer wieder in interessante Gespräche verwickelten, und eine Familie, die vor ihm den gleichen Weg eingeschlagen hatte. Ihr Erfolg war für ihn Inspiration und Motivation zugleich.

Geboren in Weißwasser

Mrosk ist mit seiner Frau nach Neudorf-Platendorf gezogen, seine drei Kinder – zwei Söhne, eine Tochter – sind schon erwachsen. In seiner Freizeit tritt der Pastor gern in die Pedale: „Ich fahre viel Fahrrad. Wenn es möglich ist, am liebsten mit dem Rennrad“, sagte er. Geboren ist er in Weißwasser, gelebt hat er bisher vor allem im Umfeld von Berlin, zuletzt im Havelland. In Neudorf-Platendorf seien seine Frau und er „sehr herzlich“ empfangen worden. „Es ist schön hier. Wir fühlen uns sehr wohl im Dorf“, sagte Mrosk.

Viele Weggefährten aus Elstal (Havelland) waren zur Ordination von Mrosk ins Moordorf gekommen. Die Kollekte kam auf Wunsch des neuen Neudorf-Platendorfer Pastors einem Projekt in seiner alten Heimat zu Gute: dem Eisenbahn-Café. Es soll in einem ausrangierten Eisenbahnwaggon nicht kommerziell und nur von ehrenamtlichen Helfern als ein für alle offener Ort der Begegnung betrieben werden. Man freue sich, so ein tolles Vorhaben zu unterstützen, sagte Gemeindeleiter Walter.

Von Ron Niebuhr

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