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Sassenburg Nur vier Jungtiere werden in der Sassenburg flügge
Gifhorn Sassenburg Nur vier Jungtiere werden in der Sassenburg flügge
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19:00 22.09.2019
Kein Rekordjahr für die Störche: In der Sassenburg wurden 2019 nur vier Jungtiere flügge. Quelle: picture alliance/dpa Archiv
Sassenburg

Nur vier Jungstörche, halb so viele wie im Vorjahr, wurden 2019 in der Sassenburg flügge. Unter anderem von einem rätselhaften Brutabbruch in Triangel, wo 2018 noch vier Junge groß wurden, berichtet Storchenbetreuer Hans-Jürgen Behrmann in seiner Jahresbilanz.

Rekord an der Dorfstraße 99C

Im Vorjahr hatten sich demnach in Neudorf-Platendorf erstmals überhaupt in der Geschichte des Ortes gleichzeitig zwei Storchenpaare angesiedelt. Das wiederholte sich in diesem Jahr. Im Nest Dorfstraße 99C schlüpften vier Junge. Drei wurden flügge. „Das bedeutet Jungenrekord für dieses erstmals 2012 besetzte Nest“, heißt es in Behrmanns Bericht.

Kompliziertes Verhältnis im Nest Mooreiche

Im Nest Mooreiche kam das vorjährige Weibchen zunächst nicht wieder. Das Verhältnis des Männchens zu der neuen noch sehr jungen Störchin gestaltete sich kompliziert. Nur ein Ei wurde gelegt und bebrütet, aber bald erfolgte der Abbruch. Die Störchin zog weiter. Am 1. August und damit natürlich viel zu spät tauchte dann auch ihre Vorgängerin wieder auf.

Dannenbüttel: Nur ein Junges flügge

Wenn Störche im Schnitt drei bis fünf Eier legen, dann müssen in Dannenbüttel in diesem Jahr bald nach dem Schlüpfen am 29. April Junge gestorben sein. Zunächst wurden zwei Köpfchen gesichtet, bald aber nur noch eins. Das eine Junge wurde flügge. Bei den Eltern handelte es sich wieder um das Paar der Vorjahre mit dem nun dreizehnjährigen Männchen, so Behrmann

Premiere in Neuhaus

Erstmals überhaupt brütete ein Paar mit einem dreijährigen, aus Brackstedt stammenden Männchen in Neuhaus. Auf der Wiese südlich der B 188 bezog es das Nest auf dem Mast und baute es weiter aus. Am 19. April war Brutbeginn. Als die Störche gegen Ende Mai und dann im Juni immer noch auf den Eiern saßen, war klar, dass keine Jungen geschlüpft waren. Gerade bei jungen Erstbrütern kommt es ab und zu vor, dass die Eier nicht befruchtet sind. In diesem Fall könnte auch ein beobachtetes gleichzeitiges Verlassen des Nestes von beiden Eltern zum Absterben der Embryos geführt haben.

Brutabbruch in Triangel

In Triangel erfolgte ein Brutabbruch am 7. Mai und damit zehn Tage nach dem Schlüpfen der Jungen. Eine schlüssige Erklärung hierfür gibt es nicht. An fehlender Nahrung und am Wetter kann es eigentlich nicht gelegen haben – es sei denn, die damaligen Frostnächte haben dabei eine Rolle gespielt. Normalerweise werden Junge in dem Alter jedoch bei solchen Temperaturen durch die Eltern geschützt. Die sind in Triangel nun schon seit 2009 zusammen und bruterfahren. Aber auch sie haben ab und zu Nahrung von der Wolfsburger Deponie geholt.

Von Jörg Rohlfs

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