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Sassenburg IGS-Schüler sorgen mit vielen tollen Ideen für mehr Umweltschutz
Gifhorn Sassenburg IGS-Schüler sorgen mit vielen tollen Ideen für mehr Umweltschutz
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14:00 16.03.2019
Team Biodiversität: Auf Plakate zum Insektensterben sollen an der IGS konkrete Maßnahmen wie Wildblumenwiesen folgen.
Team Biodiversität: Auf Plakate zum Insektensterben sollen an der IGS konkrete Maßnahmen wie Wildblumenwiesen folgen. Quelle: Ron Niebuhr
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Das noch junge Seminarfach hat schon einiges bewegt. So gelang es dem Team Abfallrecycling, dass die IGS beim Kopieren auf Recyclingpapier setzt. „Das schont die Wälder“, erklärte Teammitglied Elischa Röhl und verwies auf den IGS-Jahresverbrauch von einer Million A4-Blätter. „Es ist sogar günstiger, als neues Papier zu verwenden“, ergänzte Lehrerin Hertelt. Zudem wird das Papier künftig beidseitig bedruckt.

Vom Restmüll getrennt wird nun nicht mehr nur Papier sondern auch Kunststoff gesammelt. Man habe auch die Mensa ins Umweltprogramm eingespannt, sagte Elischa. Es gibt jetzt nur noch Mehrwegflaschen, die gereinigt und bis zu 25-Mal wiederverwendet werden. Pfandbecher für Kaffee und Handtücher aus Recyclingpapier sollen folgen. Mit Plakaten macht das Team Mitschüler und Lehrer auf alle Neuerungen aufmerksam.

Auch das Team Biodiversität plakatierte eifrig, etwa um über das Bienensterben zu informieren. Geplant ist, Insektenhotels zu bauen und den Schulhof deutlich grüner zu gestalten. „Und in den noch ungenutzten Innenhöfen könnte man Hochbeete für Gemüse anlegen“, sagte Schülerin Chantal Hein. Eine Wildblumenwiese auf der Buswendeschleife ist schon genehmigt worden. Vorstellbar ist auch ein Umwelttag.

Beworben hat sich die IGS als Umweltschule in Europa. „Wir haben zwei Jahre Zeit, um unsere Projekte umzusetzen“, sagte Hertelt. Dann entscheidet sich, ob die IGS den Titel erhält. Die Gesamtkonferenz steht voll dahinter: „Sie war einstimmig für die Bewerbung“, freute sich Hertelt. Laufen soll das Seminar auch darüber hinaus. „Früher wurde Umweltbewusstsein belächelt, heute ist es mitten in der Gesellschaft angekommen“, sagte die Lehrerin.

Von Ron Niebuhr

18.03.2019
14.03.2019