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Sassenburg Treckerfreunde: Mit dem Nachtziehen endet die Saison, nicht der Spaß
Gifhorn Sassenburg Treckerfreunde: Mit dem Nachtziehen endet die Saison, nicht der Spaß
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18:57 04.11.2019
Saisonfinale im Feuerschein: Grußendorfs Treckerclub verabschiedete sich mit dem Nachtziehen in die Winterpause. Quelle: Ron Niebuhr
Grußendorf

Wirklich winterlich war es in den vergangenen Tagen zwar noch nicht. Dennoch verabschiedete sich Grußendorfs Treckerclub um Präsi Thomas Unger am Wochenende in die Winterpause. Und zwar mit dem Nachtziehen. So ist es nun schon seit vielen Jahren guter Brauch.

Gute Gründe fürs Nachtziehen

Saisonende ist für den Treckerclub unabhängig vom Wetter immer am ersten Samstag im November und immer mit dem Nachtziehen. Dahinter verbirgt sich ein Trecker-Treck. Anders als beim großen Bruder im Sommer läuft es beim Saisonabschluss ohne Jury und Wertung ab. Es istein reines Spaß-Event. „Da kann man einfach mal ausprobieren, ob man mehr Gewichte braucht an seinem Trecker“, erklärte Unger. Denn die neue Saison kommt schneller als man denkt. Und obwohl es weder um Punkte noch Pokale ging, waren doch alle heiß drauf, noch einmal zu zeigen, was in ihnen und ihren Boliden steckt.

Nicht nur aus Grußendorf Trecker am Start

Nicht nur die Fahrer des Grußendorfer Treckerclubs rückten an, sondern auch befreundete Motorsportler aus Weyhausen und Mahnburg. „Mit dem Nachtziehen revanchiert sich der Vorstand bei allen, die uns die ganze Saison über wieder so toll unterstützt haben, die uns so tapfer zur Seite standen“, betonte Unger. Ohne diese Helfer wäre der Club aufgeschmissen gewesen. Zumal in diesem Jahr mehr Manpower denn je gefragt war, wollte man doch ein besonders cooles Trecker-Treck auf die Beine stellen. Schließlich war es die 25. Ausgabe des kultigen Motorsport-Events. Das hat der Club übrigens intern noch einmal kräftig gefeiert. „Dabei habe ich erstmals unsere Chronik verlesen. Da haben einige gestaunt, was für olle Kamellen wir ausgegraben haben“, sagte Unger.

Was den Treckerfreunden Skurriles passiert

Eine Preisverleihung gab es dann doch beim Nachtziehen: den Moorschuh. Die von zweifelhaftem Ruhm zeugende Trophäe erhält derjenige, der den größten Bock geschossen hat oder einfach nur am meisten Pech hatte. Die Brötchen für einen Ausflug vergessen? Aus Spritmangel mitten auf der Wettkampfbahn stehen bleiben? Mit Smartphone in der Tasche in einen Pool springen? Das haben Treckerfreunde alles schon geschafft. Diesmal ging der Moorschuh an Hans-Heinrich Deierling: „Er hat auf dem Heimweg nach Bokensdorf seinen Auspuff verloren und es nicht mal mitbekommen!“, sagte Unger. Meistens versuchen die Preisträger ja, ihren Fauxpas zu vertuschen oder kleinzureden. „Aber keine Chance, so etwas macht immer die Runde“, wusste der Präsi. Die nächste Chance für skurrile Fehltritte bietet sich Grußendorfs Treckerclub im Juni zum Saisonstart beim Trecker-Treck in Tangeln (Sachsen-Anhalt). „Wir haben immer richtig Bock drauf, dass es wieder losgeht“, sagte Unger.

Das Problem mit dem Boden

Doch jetzt stieg erst einmal das heimische Nachtziehen auf der von Schwedenfeuern gesäumten Wettkampfbahn gegenüber des Norma-Marktes. „Vom Wetter her haben wir richtig Glück gehabt“, freute sich Unger, dass der Winter noch auf sich warten ließ. „Da haben wir in manchem Jahr schon ganz anderes erlebt“, erinnerte er sich. Dauerregen, Schnee und satte Minusgrade zum Beispiel. Der Boden allerdings war zum Saisonfinale nicht optimal, irgendwie zu weich: „Wir schieben eine Menge Dreck vor uns her“, bemerkte der Präsi, dass der Zugschlitten oft recht schnell im Boden versank. „Wer darf das alles immer wieder glatt ziehen? Und wer ist der Dumme, der es eh wieder nicht richtig macht?“, sagte Unger mit einem Augenzwinkern, kletterte zurück auf seinen Trecker und zuckelte los, um die Wettkampfbahn für den nächsten Starter zu glätten. So gut, wie es eben ging.

Von Ron Niebuhr

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