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Sassenburg Elf Busstopps sind noch nicht barrierefrei
Gifhorn Sassenburg Elf Busstopps sind noch nicht barrierefrei
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09:00 18.09.2019
Ausbau geplant: In Grußendorf werden Bushaltestellen - wie bereits in Triangel - barrierfrei umgestaltet. Zuständig sind Gemeinde, Kreis und Land. Quelle: Ron Niebuhr
Grußendorf

Bushaltestelle barrierefrei ausbauen und Gehwege erneuern möchte Grußendorfs Ortsrat. Thema war auch, was mit einem vom DRK-Kreisverband hinter der Sozialstation ohne Abstimmung mit der Gemeinde angelegten Parkstreifen passieren soll.

Neuer Zuschussantrag

Elf Bushaltestellen sind in Grußendorf noch nicht barrierefrei. Ob es nötig ist, das nachzuholen, besprach jetzt der Ortsrat. Für die beiden Haltestelle auf der Alten Landstraße in Höhe des Heideweges wird im Herbst ein neuer Zuschussantrag über die Dorfentwicklung für 2020 gestellt. Die Haltestellen an der Stüder Straße nahe des Wachholderringes sollen sich künftig gegenüber liegen. Auch die Haltestelle an der Bromer Straße nahe der Kreuzung von Landes- und Kreisstraßen soll ausgebaut werden.

Einige Verlegungen

Je zwei Haltestellen im Birkenweg nahe der L 289 und unweit des Dorfgemeinschaftshauses fallen weg. Die Haltestelle an der Grundschule ist bereits barrierefrei, gegenüber wird eine neu gebaut. Die Haltestelle vor der ehemaligen Volksbank wird zur Steingartenstraße verlegt, die dortige entfällt. Zwei Haltestellen zusätzlich sollen auf Empfehlung der Verkehrsbetriebe Landkreis Gifhorn an der Bromer Straße zwischen Lindenstraße und Ortsende entstehen. Die Haltestellen an der L 289 in Höhe „Auf der Heide“ sowie an der Stüder Straße nahe des Heideweges liegen außerorts und müssten daher vom Land beziehungsweise vom Landkreis erneuert werden. Der Ortsrat stimmte den von der Verwaltung gemachten Vorschlägen zu.

Flächen der Gemeinde

Das DRK hat am Kornblumenring Parkplätze in Schotterbauweise geschaffen. Für die Baumaßnahme auf der Rückseite der neuen Sozialstation seien in nicht unerheblichen Maß Flächen der Gemeinde genutzt worden, so die Verwaltung. „Das allerdings haben wir bisher nicht genehmigt“, sagte Ortsbürgermeister Peter Schillberg. Auch wenn der Bau von Parkplätzen sicherlich gut gemeint war vom DRK, stehe man jetzt vor drei Alternativen, erklärte der Ortsbürgermeister: Den ursprünglichen Zustand wieder herstellen? Die geschaffenen Parkplätze als öffentlich ausweisen und im dafür erforderlichen Maß ausbauen? Oder dem DRK die Flächen nachträglich verkaufen?

Rückbau unangemessen

Man könne das Vorgehen des DRK nicht einfach so hinnehmen, sagte Markus Knobloch (CDU): „Ich kann ja auch nicht den Garten meines Nachbarn betonieren.“ Er sprach sich dafür aus, die Parkplätze durchs DRK ausbauen zu lassen und dann zur allgemeinen Nutzung frei zu geben. Auch Parteikollege Daniel Dettmer hielt einen Rückbau für unangemessen. Statt Schotter sollten dort Rasengittersteine verwendet werden. Jörg Heuer (SPD) sagte: „Da war kein böser Wille im Spiel, das ist einfach unglücklich gelaufen. Ich kann mit allem leben außer mit Rückbau.“ Der Ortsrat empfahl, die Fläche für 60 Euro pro Quadratmeter ans DRK zu verkaufen.

Lagerraum fehlt

Um empfehlen zu können, welche alten Grußendorfer Bebauungspläne mal aktualisiert werden müssten, wünschte sich der Ortsrat einstimmig, dass das Bauamt die Pläne in einer der kommenden Sitzungen vorstellt. Zudem drängten Politiker und auch Zuhörer darauf, dass die Gemeinde Lagerraum in der Garage der ehemaligen Sozialstation freigibt für Vereine und Feuerwehr. „Es wird Zeit, dass die Gemeinde ihren Krempel endlich hier wegschafft“, sagte Heuer. Schließlich habe die Politik der Verwaltung längst Mittel bewilligt, um ein zentrales Lager zu finden.

Von Ron Niebuhr

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