Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Sassenburg Probleme bei Radweg-Entwässerung abgestellt
Gifhorn Sassenburg Probleme bei Radweg-Entwässerung abgestellt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:37 31.07.2018
Radweg zwischen Grußendorf und Bokensorf: Zwei Jahre nach der Inbetriebnahme sind auch die Probleme mit der Entwässerung abgestellt.
Radweg zwischen Grußendorf und Bokensorf: Zwei Jahre nach der Inbetriebnahme sind auch die Probleme mit der Entwässerung abgestellt. Quelle: Alexander Täger Archiv
Anzeige
Grußendorf

„Der Landkreis Gifhorn sieht aktuell keinen Bedarf für den Bau eines weiteren Rastplatzes in der Mitte des neu gebauten Radweges an der Kreisstraße 28 zwischen Bokensdorf und Grußendorf.

Einem Vorschlag nach weiterem Rastplatz Absage erteilt

Es befindet sich bereits ein Rastplatz in der näheren Umgebung, und zwar in Höhe der Einmündung Grußendorf zur Kreisstraße 105 in Richtung Barwedel“, heißt es vom Ersten Kreisrat Dr. Thomas Walter auf AZ-Anfrage.

Er verwies auch darauf, dass der Landkreis Gifhorn bereits erhebliche Kosten in Höhe von 55.500 Euro für den Grunderwerb im Rahmen des Radwegebaues getragen habe. Gekostet hatte das Projekt insgesamt 780.000 Euro, 505.000 Euro stammten aus Landesmitteln. Der Radweg ist 4,5 Kilometer lang und zwei Meter breit.

Radweg nach Starkregen unter Wasser

Dafür hat der Landkreis aber die Probleme bei der Entwässerung abgestellt. Der Radweg stand nach einem Starkregen in der Kurve unter Wasser. Anwohner hatten dieses Problem im Februar dem Ortsrat vorgetragen.

„Aufgrund des dortigen Tiefpunktes der Fahrbahn und des Quergefälles des Radweges zum Wald hin lag hier die Deckenhöhe des Radweges einige Zentimeter höher als die Fahrbahn“, sagt Walter. „Daher wurde in der Kurve im Seitenraum ein Straßenablauf gesetzt, um das Oberflächenwasser über eine Rohrleitung zum Wald hin zu entwässern.“

Im oberen Teil des Radweges am Ortseingang Grußendorf standen zudem zwei Wiesen unter Wasser, da der vorhandene Graben das Wasser nicht abführen konnte. Daraufhin wurde laut Landkreis an einer Zufahrt ein Durchlass entfernt und der Graben neu hergestellt, um nun bei anfallendem Starkregen das Wasser ordnungsgemäß dem Vorfluter zuzuführen.

Von Thorsten Behrens