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Sassenburg Elfriede Neitzel hat den schönsten Vorgarten
Gifhorn Sassenburg Elfriede Neitzel hat den schönsten Vorgarten
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08:00 29.06.2018
Siegerin prämiert: Den schönsten Westerbecker Vorgarten hat in dieser Saison nach dem Votum der Jury Elfriede Neitzel (3.v.l.). Quelle: Ron Niebuhr
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Westerbeck

Ortsbürgermeisterin Annette Merz und Stellvertreter Rainer Knop überraschten die glückliche Gewinnerin mit einer prächtigen Blumenschale und einer schmucken getöpferten Garten-Skulptur. Früher zog ein hölzerner Esel einen Blumenwagen von Garten zu Garten – allerdings nur bis 2012. Dann schickte der Ortsrat den kleinen Kerl, der nicht den Geschmack jedes Gewinners traf, nach Jahrzehnten treuer Dienste in den wohlverdienten Ruhestand.

Enkel hilft fleißig

Schon bei ihrem Sieg 2013 hielt Elfriede Neitzel ihren Garten für gar nicht so besonders preiswürdig. Doch damals sah es die Jury anders. Und deren Eindruck teilten jetzt auch die aktuellen Juroren Annette Merz, Ivonne Kappmeyer, Romana Arms, Siegfried Simon sowie Rainer und Renate Knop. Neitzel freute das sehr. Bei der Preisübergabe waren Enkel Noel und seine Mutter Anna Gülec dabei. „Ich gieße die Blumen und helfe beim Beeren pflücken“, verriet der Kleine, dass die Oma den Sieg nicht allein errungen hatte.

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500 neue Bögen im Müll

Andreas Kautzsch (BIG) kritisierte derweil per E-Mail, dass vom bestehenden Bewertungssystem „gerade einmal 30 Grundstücke“ erfasst wurden. Sein 500-fach ausgedruckter neuer Bewertungsbogen sei „in die Tonne gewandert“, weil man am alten System festhielt. Ortsbürgermeisterin Merz erklärte dazu: „Für die sofortige Umsetzung fehlte ein Ortsratsbeschluss, auf den Herr Kautzsch sonst ja auch bei jeder Gelegenheit besteht.“

Zudem seien seine Vorschläge nach Einschätzung erfahrener Juroren „so kleinteilig, dass sie kaum umsetzbar sind.“ Das bestehende System sei offen und transparent.

Von Ron Niebuhr

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