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Sassenburg Dorfflohmarkt: Hitze führt zu kurzfristigen Absagen
Gifhorn Sassenburg Dorfflohmarkt: Hitze führt zu kurzfristigen Absagen
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18:00 02.07.2019
Litt unter der Hitze: Die Resonanz auf Westerbecks Dorfflohmarkt fiel bei hochsommerlichen Temperaturen geringer aus als erhofft. Quelle: Foto: Ron Niebuhr
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Westerbeck

Leidenschaftliche Flohmarktgänger sind nicht zimperlich, was das Wetter angeht. Die Hitze beim Westerbecker Dorfflohmarkt allerdings war schon ziemlich heftig. „Und daher haben wir leider auch kurzfristig viele Absagen bekommen“, bedauerten Annette Merz und Rainer Knop.

Die Ortsbürgermeisterin und ihr Stellvertreter organisierten den Flohmarkt entlang der Kleinen Dorfstraße einmal mehr. Ursprünglich waren sie von gut 40 Ständen ausgegangen. Letztlich waren es vielleicht halb so viele, in jedem Fall aber deutlich weniger als gedacht. „Es ist einfach zu warm“, zeigte Merz Verständnis für die Absagen der Beschicker.

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Gebühr künftig früher kassieren

Man wolle die Flohmarktmeile künftig anders aufziehen, war sie sich mit Knop einig. „Anwohner können ihre Stände natürlich weiterhin direkt vor ihren Häusern aufbauen“, erklärte er. Alle anderen aber wolle man beginnend an der Hauptstraße entlang der Kleinen Dorfstraße so aufreihen, dass keine allzu großen Lücken mehr zwischen den Ständen klaffen. Und: „Wir werden die Standgebühr wohl auch direkt bei der Anmeldung kassieren, nicht erst beim Aufbau“, ergänzte Merz. Trotz der Absagen bot sich Besuchern die Chance, allerhand Schnäppchen zu machen, fanden sich an den Ständen auf der Bummelmeile doch unter anderem Kleidung, Gartendeko, Spielzeug und Bücher.

Erlös für den guten Zweck

Die Krümelgruppe der Kirche war mit einem Waffelstand am Start: „Das duftet schon sehr verlockend“, bemerkte Merz. Die Landfrauen boten gebackene Kartoffeln mit Quark an. Und für den Getränkeausschank konnte man André Schad begeistern: „Er macht das zu Gunsten des Ortsrates“, sagte Knop. Sprich für den noch zu bestimmenden guten Zweck.

Der Markt ging in einen Gottesdienst von Pastor Dr. Hans-Günther Waubke über, der seinerseits den Tag der offenen Tür des Eichenhofes einleitete. „Es ist eine prima Zusammenarbeit mit Kirche und Pflegeheim, die wir bei kommenden Dorfflohmärkten gern fortführen möchten“, sagten Merz und Knop.

Von Ron Niebuhr

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