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Sassenburg So fließt der Verkehr rund um die neue Kita
Gifhorn Sassenburg So fließt der Verkehr rund um die neue Kita
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19:00 25.09.2019
Bau schreitet voran: Dannenbüttels Ortsrat informierte sich, wie das Außengelände der neuen Kindertagesstätte aussehen soll. Quelle: Ron Niebuhr
Dannenbüttel

Wie werden die Außenanlagen der neuen Kindertagesstätte in der Schulstraße gestaltet? Welche neuen Bestattungsformen sollen auf dem Friedhof erlaubt werden? Welche Bebauungspläne sollen aktualisiert werden? Und was wünscht man sich fürs Dorf im Haushaltsjahr 2020? Dannenbüttels Ortsrat suchte und fand Antworten.

Eine Einbahnstraße

Sebastian Zielonko, Tiefbaufachmann aus dem Bauamt der Sassenburg, erläuterte, wie das Umfeld der neuen Kita aussehen soll. Die Zufahrt erfolgt über eine Einbahnstraße, die Schulstraße und Erlenweg miteinander verbindet. Sie sei lediglich fürs Kita-Personal und Eltern gedacht, die ihre Kinder bringen oder abholen. Die Parkplätze entlang der Einbahnstraße sind nur eingeschränkt nutzbar: „Zwischen 22 und 6 Uhr darf dort niemand parken“, sagte Zielonko. Das soll entsprechend ausgeschildert werden. Allerdings verlege man auch Leerrohre, um eine automatisierte Schranke aufstellen zu können, falls die Schilder ihre Wirkung verfehlen.

Kita und Krippe bekommen auf Wunsch von Leiterin Renate Koch und ihrem Team ein gemeinsames Spielgelände. „Die Bereiche sind räumlich nicht voneinander getrennt“, sagte Zielonko. Allerdings sollte sich durch die Spielgeräte schnell abzeichnen, wo Kita- und Krippenkindersich bevorzugt aufhalten. Geplant sind unter anderem zwei Tore für einen Bolzplatz, eine Nestschaukel, eine Kletter-Rutsche, eine Doppelschaukel und ein Wassermatschplatz. Das Außengelände muss ringsum mit Betonwinkelstützen eingefasst werden, um das Gefälle auszugleichen.

Tor für die Feuerwehr

Das Gelände ist durch einen Zaun vom Gehweg ringsum getrennt. Ein von der Straße An der Sporthalle erreichbares Tor ist nur für die Feuerwehr gedacht. Der Gehweg wird beleuchtet – und damit auch Teile des Außengeländes: „Wir hoffen, dass wir damit manchen davon abhalten, dort nachts Unfug zu treiben“, sagte Zielonko. Einbahnstraße und Gehwege werden rot gepflastert, die Parkplätze grau. Der Ortsrat stimmte zu.

Auf dem Friedhof sind bisher Erd- und Urnenbestattungen möglich, zudem gibt es anonyme Rasengräber. In Wolfsburg und Klötze informierten sich Sassenburger Ratsmitglieder, was noch möglich ist. „Zunächst war ich ja skeptisch, ob Urnenwände was für uns sind“, erzählte Ortsbürgermeister Horst Loos. Aber erste Rückmeldungen der Dorfbewohner fielen überraschend positiv aus. Vorteil der Urnenwände sei, dass sie Platz sparen „und wohl auch deutlich weniger kosten als normale Grabstellen“, sagte er.

Urnenwand zur Probe

Karsten Wenzel (LiSa) sprach sich daür aus, eine Urnenwand probeweise zu errichten. „Bevor wir den ganzen Friedhof damit zubauen, sollten wir erstmal sehen, wie das angenommen wird.“ Auch Melanie Eggeling konnte sich mit dem Probelauf anfreunden: „Als Ergänzung ist das okay.“ Ersetzen sollte die Urnenwand aber keine der bisher möglichen Bestattungsformen, sagte sie. Der Ortsrat stimmte geschlossen dafür, eine Urnenwand zu errichten.

Zuhörern missfielen die hohen Mehrfamilienhäuser entlang der Westerbecker Straße im Neubaugebiet Maschgartenberg II. Baugrund sei nun mal knapp, sagte Loos. „Da ist es verständlich, dass Bauherrn alles ausreizen, was geht.“ Man wolle aber bei künftigen Baugebieten enger abstecken, was zulässig ist. Ebenfall kritisch sah mancher, dass Pflanzstreifen in Steinbeete umgewandelt worden sind: „Egal, wie wenig es gepflegt wird, ist Gras doch allemal besser als Schotter. Auch für die Bienen.“ Zudem wünschten sich Zuhörer, dass Tempomesstafeln an der B188 aufgestellt und abgesackte Kanaldeckel saniert werden. Für letzteres sei der Wasserverband zuständig: „Wir haben das schon weitergeleitet“, so Zielonko.

Von Ron Niebuhr

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