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Sassenburg Richtfest für die neue Kita mit Wunschtermin für die Eröffnung
Gifhorn Sassenburg Richtfest für die neue Kita mit Wunschtermin für die Eröffnung
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19:00 05.11.2019
Richtfest gefeiert: Der Bau von Dannenbüttels Kindertagesstätte und Krippe liegt zur Freude aller voll im Zeitplan. Quelle: Ron Niebuhr
Dannenbüttel

Eine Vision erfüllt sich derzeit in Dannenbüttel. Eine Vision von Sassenburgs Gemeindebürgermeister Volker Arms, hinter der sich Kinder, Erzieherinnen und Politiker versammelt haben. Die Vision von einer eigenen Kindertagesstätte für Dannenbüttel. Am Dienstagvormittag feierte man gemeinsam mit Architekten und Handwerkern das Richtfest.

Wann eröffnet die Kita?

Im Frühjahr haben die Bauarbeiten begonnen, gemäß Planung soll die neue Kindertagesstätte im Herbst 2020 den Betrieb aufnehmen. „Unser Ziel ist es, sie aber möglichst schon im Sommer zu eröffnen“, sagte Arms. Derzeit schreiten die Arbeiten gut voran. Insofern besteht die durchaus berechtigte Hoffnung, dass es gelingt, mit Start des neuen Kindergartenjahres ins neue Gebäude einzuziehen.

Die Kinder gartulierten mit selbstgebackenem Kuchen und Musik zum Richtfest ihrer neuen Kita in Dannenbüttel. Und Bürgermeister Volker Arms setzte als Ziel, schon im nächsten Sommer zu eröffnen.

Die geplanten Baukosten bezifferten der Bürgermeister und die Architektin Petra Wehmeyer mit rund 3,8 Millionen Euro fürs Gebäude. Tatsächlich liegt man nach derzeitigem Stand geringfügig darüber – etwa zwei Prozent. Hinzu kommen noch einmal gut 500 000 Euro für die Außenanlagen. Die auf den ersten Blick stattliche Summe fürs Drumherum erklärt sich dadurch, dass extra eine Straße zur Erschließung der Kindertagesstätte gebaut werden muss. Zudem werden Parkplätze angelegt und eben nicht nur ein Spielgelände für die Kinder.

So funktioniert die flexible Raumnutzung

Im Neubau mit einer Gesamtfläche von gut 1260 Quadratmeter kommen mindestens vier Gruppen – je zwei im Kita- und Krippenbereich – unter, zum Start wohl sogar noch eine fünfte. „Der Bedarf dafür ist einfach da“, sagte Arms. Zum Glück habe man das Gebäude so geplant, dass der Essensraum auch als Gruppenraum genutzt werden kann. Auch die Gruppenräume sind so gestaltet, dass sie für Krippen- und Kitakinder nutzbar sind. „Wir brauchen diese Flexibilität, weil langfristige Planung nicht mehr möglich ist“, sagte Arms. Durch oft sehr kurzfristige Entscheidungen der Eltern sei kaum mehr absehbar, wie viele Kita- und Krippenplätze benötigt werden.

Zudem erlebt die Gemeinde Sassenburg seit Jahren einen Boom an Kindern. „Im Wahlkampf 2006 bin ich noch dafür belächelt worden, dass ich eine Kita für Dannenbüttel gefordert habe“, erinnerte sich Arms. Er sei damals wohl seiner Zeit voraus gewesen. 2016 fiel die politische Entscheidung, die Vision zu verwirklichen. Es folgte ein Hin und Her über Standort und Größe, ehe der Bau im März 2019 begann. Dannenbüttels Bürgermeister Horst Loos war sofort klar: „Hier entsteht etwas ganz Tolles. Ich habe nichts zu meckern. Alles läuft top“, lobte er alle Beteiligten – Architekten und Handwerker genauso wie Gemeindeverwaltung und Awo Braunschweig.

Die Bedeutung von Kitas und Krippen

Letztere freut sich, auch im neuen Gebäude die altbewährte Zusammenarbeit mit der Gemeinde Sassenburg fortzuführen: „Wir kooperieren seit Jahren sehr vertrauensvoll und mit der gleichen Zielsetzung“, sagte Dirk Bitterberg. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende stellte die Bedeutung von Kitas und Krippen in der kindlichen Entwicklung heraus. Sie vermittelten Wissen und soziale Fertigkeiten, seien „die Kinderstube der Demokratie“. Man mache „keinen Unterschied, woher die Kinder kommen“, betonte Bitterberg. Bei der weiteren Planung des Gebäudes stehe man weiterhin gern beratend zur Seite – auch wenn es später um die Einrichtung geht, versicherte er.

Die Gemeinde Sassenburg hat in den vergangenen Jahren nirgends mehr investiert als in Kindertagesstätten und Krippen, sagte Arms. Der Bau der Dannenbütteler Kita sei ein „weiterer Meilenstein“. Dass man bei dessen Verwirklichung voll im Zeitplan liege, sei Handwerkern und Architekten zu verdanken. Damit sich auch künftige Generationen auf gute Handwerker verlassen können, braucht es fähigen Nachwuchs. Getreu des Mottos „Früh übt sich, wer ein Meister werden will“ überreichte Architektin Petra Wehmeyer Werkzeugkästen an die Kitakinder.

Ein Geschenk von den Kita-Kindern

Die kommen derzeit noch in nur einer 25-köpfigen Gruppe in der Außenstelle der Westerbecker Awo-Kita im Dannenbütteler Dorfgemeinschaftshaus unter. Zum Richtfest brachten die Kleinen selbst gebackenen Kuchen mit. Und sie sangen nach Kräften, wie sie den Neubau empfanden: „Die Kinder in Dannenbüttel sind so froh!“ Obgleich der Hausbau in ihrem ebenfalls vorgetragenen Gedicht nur eine schlappe Woche dauerte.

Von Ron Niebuhr

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