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Sassenburg Anbau und Bühne für das Bürgerhaus geplant
Gifhorn Sassenburg Anbau und Bühne für das Bürgerhaus geplant
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18:00 03.09.2019
Soll wachsen: Für Stüdes Bürgerhaus ist an der Giebelseite eine Sanierung und Erweiterung vorgesehen. Quelle: Ron Niebuhr
Stüde

Das Stüder Bürgerhaus soll saniert und erweitert werden. Auf dem Friedhof könnten bald weitere Bestattungsformen möglich sein. Und der Schießkeller hat erneut Probleme mit Feuchtigkeit. Mit allem befasste sich der Ortsrat um André Bischoff in seiner jüngsten Sitzung.

Zugang zum Festplatz

Für die Sanierung und Erweiterung des Bürgerhauses im Rahmen der Dorfentwicklung haben Stüder Planskizzen erstellt. Die seien nahezu eins zu eins in eine Bauzeichnung umgesetzt worden, sagte Ortsbürgermeister Bischoff. Vorgesehen ist demnach ein Anbau an die Giebelseite, der Mulitfunktionsraum, Bühne, Flur, Toiletten und Stuhllager beherbergt. Die Bühne ist ebenerdig. „So können wir sie bei Bedarf auch als Erweiterung des Saales nutzen“, erklärte Bischoff. Für kulturelle Darbietungen werde der Raum dann mit mobilen Bühnenelementen bestückt. Vom Anbau aus gibt es einen Zugang zum Festplatz.

Ob denn gar keine zusätzlichen Parkplätze geplant seien im Zuge der Erweiterung des Bürgerhauses, wunderte sich Zuhörer Bernhard Kracht. Fachbereichsleiter Dirk Behrens erwiderte, dass der angrenzende Übungsplatz der Feuerwehr von je her bei Bedarf zum Parken genutzt werden könne. „Wir werden ihn nach der Erweiterung noch entsprechend beschildern. Aber befestigt wird er nicht“, sagte Behrens.

Probleme mit dem Fußboden

Zuhörer Torsten Bethge wies darauf hin, dass man „starke Probleme“ mit dem Fußboden im Aufenthaltsraum des Schießkellers unterm Bürgerhaus habe. „Erst hatten wir ja vor einiger Zeit einen Wasserschaden in den Außenwänden“, berichtete er. Der sei behoben. Doch nun mache der Fußboden Ärger, bat er um finanzielle Unterstützung der Gemeinde. Behrens sagte, dass man prüfe, ob ein Zuschuss über die Sportförderung möglich ist.

Ob man weitere Bestattungsformen auf den kommunalen Friedhöfen zulassen möchte, ist derzeit in der Diskussion. Bischoff steht dem „sehr aufgeschlossen“ gegenüber, könnte sich mit Urnengräbern um Bäume, an Stelen oder in Wänden anfreunden: „Wir sind ja auch schon mit unserem anonymen Urnenfeld Vorreiter in der Gemeinde gewesen. Ich werde mich keiner anderen Form verschließen“, sagte er.

Trend zur Urnenbeisetzung

Fachbereichsleiter Behrens erklärte, dass der Trend klar zur Urnenbeisetzung gehe. Bedenken sollte man zwar, dass für Urnengräber rund um Bäume viel Platz nötig sei und Friedwälder wohl eher etwas für Städte seien. Dennoch sollte man auch die Sassenburger Friedhöfe ansprechend gestalten, denn sie seien nicht nur Ruheort der Toten sondern auch Treffpunkt der Lebenden, betonte Behrens.

Thomas Klopsch (SPD) regte so genannte Ewigkeitsbrunnen an: „Darin werden Urnen versenkt. Und sobald der Brunnen voll ist, wird er auf ewig versiegelt.“ Je nach Brunnentiefe passten bis zu 500 Urnen hinein. Zuhörer Hartmut Viering empfahl Urnenwände: „Die sind pflegeleicht, platzsparend und preiswert“, berichtete er von einer Besichtigung in Klötze.

Von Ron Niebuhr

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