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Sassenburg So sichtbar ist Klimawandel im Großen Moor
Gifhorn Sassenburg So sichtbar ist Klimawandel im Großen Moor
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11:00 13.05.2019
Einsteigen bitte: Deutschlandfunk und Nabu Kreisverband Gifhorn luden zur Moorbahn mit dem KulturErlebnispfad ein. Quelle: Ron Niebuhr
Westerbeck

Hörer hatten den Deutschlandfunk darauf gebracht, den Klimawandel zu thematisieren. Die Umweltredaktion machte sich gemeinsam mit den Landeskorrespondenten in Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt ans Werk. So kam die Idee auf, bei Ausflügen mit den Hörern zu schauen, wie der Klimawandel Tier- und Pflanzenwelt beeinflusst.

Atemberaubende Geschwindigkeit von sechs Kilometern pro Stunde

„Wir fahren mit der atemberaubenden Geschwindigkeit von sechs Kilometern pro Stunde. Halten sie also ihre Haare gut fest!“, scherzte Heinz Dettmer, der zusammen mit dem Vereinsvorsitzenden Heinrich Tacke die Zugbegleitung übernahm. Lokführer war Claus Pleuger. Und noch etwas: „Während der Fahrt sitzen bleiben! Bitte keine Blumen und Bäume pflücken. Und es herrscht striktes Rauchverbot“, zählte Dettmer die wichtigsten Spielregeln auf.

Moore als riesige Kohlendioxidspender

Den Wert von Mooren hat man erst vor ein paar Jahrzehnten erkannt. Da allerdings hatte der Mensch in 250 Jahren der Bewirtschaftung schon vieles zerstört, was sich in der Natur über ein paar Millionen Jahre entwickelt hatte. René Hertwig und Doris Plenter vom Nabu erläuterten den Teilnehmern, wie bedeutsam die Moore als riesige Kohlendioxidspeicher für den Klimaschutz sind. Zumal die Bundesregierung jüngst erklärt habe, dass Deutschland bis 2050 klimaneutral sein soll. „Es soll nicht mehr Kohlendioxid ausgestoßen werden, als durch Wälder und Moore kompensiert werden kann“, sagte Jule Reimer aus der Umweltredaktion des Deutschlandfunks.

Mit dabei war für Liveberichte aus dem Moor Landeskorrespondent Dietrich Mohaupt.

Von Ron Niebuhr

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