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Papenteich Zwei Brände: 180 Feuerwehrleute löschen
Gifhorn Papenteich Zwei Brände: 180 Feuerwehrleute löschen
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15:06 06.06.2019
Großeinsatz im Papenteich: 180 Feuerwehrleute löschten bei zwei Gebäudebränden in Wedesbüttel und Wedelheine (Foto). Quelle: Lea Rebuschat
Papenteich

„Der erste Alarm kam laut Polizei um 22.45 Uhr. „Ein großer Schuppen auf einem Areal an der Hauptstraße in Wedelheine stand in Flammen“, berichtet stellvertretender Gemeindebrandmeister Eberhard Stolzenburg. „Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte das Gebäude bereits in voller Ausdehnung“, so Stolzenburg. Da sich der Fachwerk-Schuppen in unmittelbarer Nähe zu einem Wohnhaus befand, ließ Gemeindebrandmeister Peter Chlebik weitere Feuerwehren nachalarmieren.

Sechs C-Rohr im Einsatz

„Löschwasser wurde aus Unterflurhydranten und später auch aus dem Mittelkanal gefördert – sechs C-Rohre wurden zur Brandbekämpfung eingesetzt“, so der stellvertretende Gemeindebrandmeister. Gelöscht wurde auf Grund der starken Rauchentwicklung – im Schuppen befanden sich landwirtschaftliche Geräte und auch Brennholz – unter Einsatz von schwerem Atemschutz. „Ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus wurde verhindert“, so Stolzenburg. Der Schuppen wurde durch das Feuer jedoch vollständig zerstört.

Bilder von den Bränden:

Erst brannte ein Schuppen, dann eine Feldscheune: Mehr als 180 Feuerwehrleute aus dem Papenteich und aus Gifhorn waren in der Nacht zum Donnerstag bei Löscharbeiten in Wedelheine und Wedesbüttel im Einsatz.

Wegen des Verdachts einer Rauchvergiftung eines Hausbewohners waren auch zwei Rettungswagen und ein Notarzt vor Ort. Ein Löschzug aus Gifhorn, der mit einem Drehleiter-Wagen anrückte, kam nicht mehr zum Einsatz.

Zweiter Alarm um Mitternacht

Noch während die Löscharbeiten in Wedelheine liefen, gab’s dann kurz vor Mitternacht den zweiten Alarm: In der Gemarkung Wedesbüttel stand eine Feldscheune – sie stand an einem Gemeindeverbindungsweg zwischen der Ortschaft Wedesbüttel und Essenrode – in Flammen. „Feuerwehrleute hatte den Brand bemerkt“, so Stolzenburg. „Die Scheune brannte ebenfalls in voller Ausdehnung – da war nichts mehr zu machen“, erklärt der stellvertretende Gemeindebrandmeister. Die Löscharbeiten in Wedelheine und Wedesbüttel dauerten bis vier Uhr in den frühen Morgenstunden an.

Große Hitze und starke Rauchentwicklung bei den Löscharbeiten: Die Scheune in Wedesbüttel wurde durch die Flammen komplett zerstört. Quelle: Cagla Canidar

Ermittlungen dauern an

„Wir gehen von Brandstiftung aus – die Ermittlungen dauern an“, sagt Gifhorns Polizeisprecherin Manuela Hahne. Die genaue Brandursache sei noch nicht bekannt. Brandermittler waren am Donnerstag an den Brandorten im Einsatz.

Von Uwe Stadtlich

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