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Papenteich Wie Chorrock für Gänsehautmomente sorgt
Gifhorn Papenteich Wie Chorrock für Gänsehautmomente sorgt
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19:00 25.06.2019
Absolut hörenswert: as Chorprojekt aus Laiensängern verzauberte und beschwingte den Saal mit bis zu sechstimmigem Gesang. Quelle: Foto: Gesa Walkhoff
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200 Zuhörer warteten im Meiner Gemeindezentrum gespannt auf das Konzert des Kammerchores Braunschweig mit dem Titel „Chorrock – 100-Voices-Project“.

Pressewartin Felicitas Nadjib, selbst Sängerin im Chor, erzählt, wie es zu den 100 Stimmen kam. „Eigentlich sind wir nur 40 Sängerinnen und Sänger. Zwischen Weihnachten und Neujahr haben wir einen Aufruf für dieses Projekt gestartet, und eine Welle kam auf uns zu! Plötzlich hatten wir 78 neue Sänger!“

Für Chorleiter Johannes Kruse war das kein Problem. „Er macht das großartig und er verliert nie die Geduld!“, lobt Felicitas Nadjib. Bevor sie selbst auf die Bühne geht, verspricht sie: „Das Konzert gestern in der Wolfenbütteler Lindenhalle war super. Das wird heute genau so sein!“ Zuhörer Achim Niemann aus Meinersen kann die Vermutung nur bestätigen, denn er kennt den Chor bereits: „Ich habe den Kammerchor schon einmal in der Brunsviga gehört. Das war klasse!“

Einzug und Applaus scheinen kein Ende zu nehmen

Als das Konzert beginnt, zeigt sich, dass der Name des Projektes nicht übertrieben ist: Nacheinander betreten 100 schwarz gekleidete Sängerinnen und Sänger die Bühne des Gemeindezentrums. Der Einzug scheint kein Ende nehmen zu wollen – genau wie der Applaus, mit dem das Publikum den Chor und die ihn begleitende Band Sweet Noise Project begrüßt.

Dann wird es still. Nur die Geräusche einer tropischen Sommernacht sind zu hören, und zwei als Schmetterlinge verkleidete Kinder laufen durch den Saal. Der Chor reibt sich die Hände, schnippst, imitiert Vogelstimmen und klatscht immer heftiger auf die Beine, was sich wie ein heftiger Regenguss anhört, dem ein gewaltiger Donner folgt, als der Chor nach einem Luftsprung wieder auf der hölzernen Bühne landet.

Von „Africa“ bis „Budapest

Die Band spielt die ersten Takte des bekannten Toto-Songs „Africa“, und bereits der erste Ton des vielstimmigen Chores jagt den Zuhörern eine Gänsehaut über den Rücken. Mehrstimmig geht es weiter mit „Freedom!“ von Wham, dem Song „Budapest“ und erreicht einen weiteren Höhepunkt mit der fabelhaft arrangierten Version von Alice Mertons „No Roots“. Viele weitere Stücke folgen.

Dem Chor unter der Leitung von Johannes Kruse ist das Kunststück gelungen, innerhalb von nicht einmal sechs Monaten ein großartiges musikalisches Programm auf die Bühne zu bringen, das mit bis zu sechsstimmigem Gesang beeindruckt und richtig groovt. Absolut hörenswert!

Von Gesa Walkhoff

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