Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Papenteich In Rothemühle werden vier Jungen flügge
Gifhorn Papenteich In Rothemühle werden vier Jungen flügge
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:48 15.10.2019
Bilanz: Auch in Adenbüttel brüteten 2019 wieder Weißstörche – es wurden jedoch keine Jungen flügge. Quelle: Dirk Reitmeister Archiv
Papenteich

Für das Gebiet der Samtgemeinde Papenteich bilanziert der Bericht 2019 des ehrenamtlichen Weißstorchbetreuers Hans-Jürgen Behrmann 14 flügge gewordene Jungstörche – zwei mehr als im Vorjahr. Und die Störchin in Rothemühle erhöhte die Anzahl ihrer direkten Nachkommen auf jetzt 33.

Zwölftes Brutjahr

Für die mittlerweile 15 Jahre alte Störchin in Rothemühle war es ihr zwölftes Brutjahr: zunächst von 2008 bis 2014 in Klein Schwülper und seit 2015 etwa 700 Meter entfernt Im Winkel in Rothemühle. 2019 wuchsen vier Junge heran und wurden flügge. „Damit erhöht sich ihr persönlicher Jungenrekord auf nun 33“, rechnet Behrmann vor.

Ganz junge Eltern

In Lagesbüttel in der Rotdornallee wurde gebrütet – allerdings weit über die vorgesehene Zeit hinaus. Dann erfolgte der Abbruch. Aber in der neuen Nisthilfe an der Schunterbrücke wurde ein Junges großgezogen. „Dies ist umso bemerkenswerter, weil beide Eltern erst zwei Jahre alt waren“, betont Behrmann.

Zwei Junge in Didderse

Mit zumindest einem neuen Partner wurde in Adenbüttel zum zweiten Mal in Folge gebrütet – aber wieder ohne Erfolg. „Warum es nach drei Wochen zum Brutabbruch kam, ist unklar“, so Behrmann. Unter dem Nest wurden Reste von Eierschalen gefunden. Seit 2010 ist das auf dem Hof Sunke in Didderse neu errichtete Nest in jedem Jahr besetzt. Diesmal wurden zwei von zunächst drei Jungen flügge.

Abbruch in Hülperode

2018 hatte in Groß Schwülper ein junges Paar das neue Nest angenommen, 2019 kamen Störche nur kurzfristig mal zu Besuch. In Hülperode wurde am 1. Mai zum ersten Mal gefüttert: „Dabei musste der Elternstorch lange würgen, bis endlich Nahrung draußen war“, nennt der Weißstorchbetreuer Details. Eine Woche danach wurden mindestens zwei Junge gesichtet. Mitte Mai lebten sie nicht mehr.

Nest auf der Kastanie

In den vorherigen beiden Jahren zogen in Klein Schwülper die Storcheneltern in dem auf einer gekappten Kastanie neu errichteten Nest jeweils zwei Junge groß. Diesmal waren es sogar vier. Eins von ihnen wurde wenige Tage nach dem Ausfliegen stark untergewichtig in Hildesheim gefunden. In Leiferde kam es dann wieder zu Kräften. Allerdings bleibt es ein Pflegestorch, wie Behrmann berichtet: „Leider hat sich inzwischen herausgestellt, dass er auf dem rechten Auge blind ist.“ Das sei auch der Grund für das starke Untergewicht und die Orientierungslosigkeit.

Männchen macht sich Hoffnung

Über Wochen machte sich in Rötgesbüttel ein erst drei jähriges Männchen Hoffnungen, brüten zu können. Auch mit der vorjährigen Störchin klappte es. Nur wenige Tage vor Brutbeginn musste es dann aber – vermutlich seinem Vorgänger – weichen, zog nach Wasbüttel und brütete dort. In Rötgesbüttel wurden drei Junge flügge. „Es ist dies das beste Ergebnis seit der Wiederbesiedlung im Jahr 2010“, weiß Behrmann.

Premiere in Walle

Nach längerer Suche war auch in Walle ein Neststandort gefunden worden. Am 24. April wurde auf der Streuobstwiese neben dem Kindergarten im Spargelweg ein 15-Meter-Mast mit Nest von der LSW eingesetzt. „Schon wenige Tage danach stand erstmals ein Storch oben drauf“, berichtet der Weißstorch-Beauftragte. Offensichtlich sagte dem Neuankömmling das Wohnungsangebot zu. Er blieb und fand bald einen Partner. „Zu einer Brut reichte es für die beiden aber noch nicht.“

Das Storchenjahr 2019 im Landkreis Gifhorn war gut

80 Störche wurden 2019 in den Nestern im Landkreis Gifhorn flügge. Ein gutes Ergebnis dank gutem Nahrungsangebot und gutem Wetter. Aber es gab auch einige rätselhafte Brutabbrüche. Alle Berichte zur Bilanz des ehrenamtlichen Weißstorchbetreuers Hans-Jürgen Behrmann lesen Sie hier.

* Landkreis Gifhorn: Kein schlechtes Storchenjahr für Gifhorn

* Samtgemeinde Wesendorf: In elf Nestern werden 23 Jungstörche flügge

* Samtgemeinde Meinersen: 14 Jungstörche werden flügge

* Samtgemeinde Isenbüttel: Endlich wieder Bruterfolg in Allerbüttel

* Sassenburg: Nur vier Jungtiere werden in der Sassenburg flügge

* Ein Dutzend Jungstörche wird im Boldecker Land flügge

Von Jörg Rohlfs

Fachleute in der IT-Branche sind gefragt. Im Jugendhaus in Meine gibt es jetzt ein Ferienspaßangebot, das womöglich langfristig zu einem Job-Angebot führt.

15.10.2019

Der Verkehr war schon dicht auf der B 4 – und als der Braunschweiger das Stauende übersah, ging erst recht nichts mehr. Zu allem Überfluss mussten drei Menschen ins Krankenhaus.

13.10.2019

Das ist keine Ente: In Rethen stieg am Sonntag wieder das Entenfest. Rund um den Dorfteich gab es ein geselliges Beisammensein. Und davon werden auch die Tiere profitieren.

13.10.2019