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Papenteich Weihnachtskonzert: Ein Ohrenschmaus mit Infohäppchen
Gifhorn Papenteich Weihnachtskonzert: Ein Ohrenschmaus mit Infohäppchen
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15:00 12.12.2019
Konzert in St. Nikolaus: Chorleiterin Barbara König lud das Publikum zum Mitsingen ein. Quelle: Gesa Walkhoff
Groß Schwülper

„Guten Abend, herzlich willkommen zum Weihnachtskonzert 2019“, begrüßte Talene Wiards-Reißmann, die Vorsitzende der Chorgemeinschaft 1864 Groß Schwülper, die Besucher des Weihnachtskonzert in der Kirche St. Nikolaus. Ungefähr 100 Gäste waren erschienen, die sich das musikalische Ereignis nicht entgehen lassen wollten. Traditionsgemäß hätte das Konzert eigentlich am dritten Advent und nicht am zweiten stattfinden sollen, wie Talene Wiards-Reißmann anmerkte, doch wegen der Verabschiedung des langjährigen Pastors Mehlin am folgenden Wochenende musste der Termin verschoben werden.

Nur einmal ist das Konzert ausgefallen

Sie freute sich, auch die ChöreLiederLust und das Frauenchörchen Didderse ankündigen zu dürfen, die den Stammchor gesanglich bei einigen Stücken unterstützen würden. „1974 haben die Adventskonzerte begonnen“, erinnerte sie sich und rechnete aus, dass nun demnach das 45. Weihnachtskonzert stattfand – nur einmal hätte die Traditionsveranstaltung wegen Renovierungsarbeiten der Kirche ausfallen müssen.

Anschließend gab Talene Wiards-Reißmann das Wort ab an Barbara König. Die Chorleiterin führte im Folgenden durch das Konzertprogramm und wusste zu jedem Lied vorab ein paar Worte zur Entstehungsgeschichte zu sagen. So erfuhr das Publikum unter anderen, dass „Maria durch ein Dornwald ging“ durch die Jugendbewegung um 1900 populär wurde, weil damalige Weihnachtslieder als zu süßlich abgelehnt wurden.

Das Publikum singt mit

Zu „Es ist ein Ros entsprungen“ erläuterte sie, dass es nicht, wie oft fälschlicherweise behauptet, damit zu tun hätte, dass in der heiligen Nacht plötzlich alle Blumen erblühen, sondern ein Hinweis auf die Abstammung Jesu sei. Bei diesem Lied bat die Chorleiterin das Publikum um Mitwirkung und lud dazu ein, die erste und die dritte Strophe mitzusingen, die zweite wolle der Chor alleine vortragen, weil er „etwas tricky“ arrangiert sei, wie Barbara König erläuterte. Das Publikum in der St. Nikolaus-Kirche bemühte sich der Bitte nachzukommen, und wenn der Gesang auch etwas verhalten war, so war er doch sehr schön anzuhören.

Nach dem „Trommellied“, vielen besser bekannt als „Little Drummer Boy“, das besonders gut beim Publikum ankam, hatten dann auch die beiden anderen Chöre ihren Einsatz mit „So bitter war des Winters eisige Gewalt“ von Gustav Holst.

Die Mischung macht’s

Auch beim 45. Weihnachtskonzert der Chorgemeinschaft 1864 Groß Schwülperwurde dem Publikum eine Menge geboten. Nicht nur war der anspruchsvolle mehrstimmige Gesang der Sängerinnen und Sänger ein Ohrenschmaus, auch die kurzen Infohäppchen zur Geschichte der Stücke und die Einbeziehung der Zuhörer gestalteten das Konzert abwechslungsreich und machten es zu einem wirklich lohnenswerten musikalischen Erlebnis in der Vorweihnachtszeit.

Von Gesa Walkhoff

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