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Papenteich Wehren rücken dreimal hintereinander aus
Gifhorn Papenteich Wehren rücken dreimal hintereinander aus
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17:18 01.07.2018
Stoppelfeldbrand: Der Rauch war zwischen Grassel und Wedelheine weit zu sehen.
Stoppelfeldbrand: Der Rauch war zwischen Grassel und Wedelheine weit zu sehen. Quelle: Cagla Canidar
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Papenteich

Los ging es gegen 12.25 Uhr mit Sirenenalarm. Rund zwei Hektar Stoppelfeld standen am Ortsrand von Groß Schwülper in Flammen. Das Feuer war bei Mäharbeiten entstanden. Laut Oliver Bernhardt, Ortsbrandmeister in Schwülper, waren mehr als 60 Einsatzkräfte aus Meine, Rethen, Rötgesbüttel, Lagesbüttel, Vordorf, Rothemühle und Schwülper im Einsatz. „Es verbrannte wohl auch ein Streifen Getreide, ansonsten dürfte sich der Schaden in Grenzen halten“, so der Ortsbrandmeister, der die Rauchwolke schon bei der Anfahrt sah.

Noch während des Einsatzes kam die nächste Alarmierung für einen Teil der Wehren. Sie wurden zu einem Feuer in einer Firma im Gewerbegebiet Waller See gerufen – der Einsatz erwies sich aber als Fehlalarm.

Stoppelfeldbrand: Zwischen Grassel und Wedelheine löschten die Wehren rund drei Hektar Fläche ab. Quelle: Cagla Canidar

Dadurch waren die Kräfte frei, um zum nächsten Brand zwischen Grassel und Wedelheine zu fahren. Dort standen um 13.52 Uhr rund drei Hektar Getreidefeld in Flammen. Das Feuer war ebenfalls durch Mäharbeiten ausgelöst worden. Im Einsatz waren unter der Leitung von Gemeindebrandmeister Peter Chlebik die Wehren Grassel, Wedelheine-Wedesbüttel, Abbesbüttel, Bechtsbüttel, Meine, Vordorf, Rethen, Rötgesbüttel und Schwülper. Nach einer Stunden war der Brand gelöscht, die aus Calberlah und Isenbüttel angeforderten Tanklöschfahrzeuge kamen nicht mehr zum Einsatz.

Feierabend gab es danach aber noch nicht sofort. Wegen eines angeblichen Stoppelfeldbrandes bei Bechtsbüttel hielten sich die Wehren weiter in Bereitschaft – bis es Entwarnung gab. Es brannte nämlich im Bereich Wenden, und da übernahmen die Kameraden aus Braunschweig.

Von Thorsten Behrens