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Papenteich Noch mehr „Geschenke für Gifhorn“ als sonst
Gifhorn Papenteich Noch mehr „Geschenke für Gifhorn“ als sonst
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16:00 30.11.2019
Nur einer von mehreren bunten Gabentischen: Der Verein Ein Geschenk für Gifhorn übergibt Pakete an die Mitarbeiter wohltätiger Organisationen. Quelle: Gesa Walkhoff
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Vordorf

Auf mehreren großen Tischen im Saal des Gasthofes zur Post stapeln sich Berge von bunt verpackten Weihnachtsgeschenken. Für jede wohltätige Organisation, die mit Geschenken versorgt wird, haben die ehrenamtlichen Helfer des Fördervereins „Ein Geschenk für Gifhorn“ einen eigenen Tisch aufgebaut. Nach einem Gruppenfoto für die Zeitung tragen die Mitarbeiter des Tagestreffs Moin Moin, vom Kinderschutzbund, DRK und Frauenhaus die Päckchen zu den Lieferwagen vor dem Saal, um weniger wohlhabenden Kindern und Jugendlichen zu Weihnachten eine Freude zu bereiten.

Ein Grund für den neuen Rekord

Bianca Wandrei, eine der beiden Organisatorinnen der Aktion, freut sich: „639 Pakete sind zusammengekommen. Das sind wesentlich mehr als sonst!“ Allein aus Meine gab es ein Plus von 70 Paketen. Warum das so ist, weiß sie auch nicht so genau, hat aber einen Verdacht: „Edeka und dm in Meine haben einen Aufbau im Ladeneingang gehabt. Das war wichtig, weil die Menschen dadurch an die Aktion erinnert wurden.“

Wer alles mit hilft

Umfangreiche Unterstützung ist für eine Aktion wie „Ein Geschenk für Gifhorn“ das A und O. Dabei kann sich der Verein nicht nur auf diverse lokale Supermärkte und Drogerien verlassen, die als Sammelstellen für Pakete fungieren, oder auf Thomas Mihatsch vom Gasthof zur Post, der Lagerraum zur Verfügung stellt, sondern auch auf viele Schulen der Umgebung, die sich mit Aktionen beteiligen.

Was in den Päckchen steckt

Damit allein ist es jedoch nicht getan. „Unsere ehrenamtlichen Helfer kontrollieren beispielsweise die Pakete und schauen, ob der Inhalt passt“, erzählt Tanja Brandes, die zweite Organisatorin der Aktion. Bianca Wandrei erklärt das genauer: „In manchen Paketen ist ein Spielzeug und eine Süßigkeit im Wert von 15 Euro, aber es sieht ein bisschen wenig aus.“ Dann werden die Inhalte gerne um Drogerieartikel oder Selbstgestricktes ergänzt. „Einige Damen stricken ehrenamtlich Mützen und Schals“, sagt Tanja Brandes. „Das kommt gut an!“

Darum bleibt es unpersönlich

Beiden Organisatorinnen ist wichtig darauf zu achten, dass keine Gefühle verletzt werden. Sie haben die Erfahrung gemacht, dass es manchen Menschen unangenehm ist, wenn sie zu Empfängern einer Hilfsaktion werden, und haben darauf reagiert. „Wir vermeiden persönliche Kontakte. Die Aktion soll niemanden in Verlegenheit bringen“, erklärt Tanja Brandes. Aus diesem Grund nehmen sie persönliche Karten, die über einen einfachen Weihnachtsgruß hinausgehen, aus den Paketen heraus. „Die Absender bleiben genauso anonym wie die Empfänger“, ergänzt Bianca Wandrei.

Eine Extra-Spende kommt vom Meiner dm-Markt:_Tanja Brandes (v.l.), Nicole De la Torre, Maria Drescher und Bianca Wandrei. Quelle: Gesa Walkhoff

Schon bald steht die nächste Aktion des Fördervereins an. „Im Februar startet unsere Radbörse. Damit finanzieren wir auch wieder Geschenke“, erzählt Tanja Brandes. Dabei wird auch die Spende der Meiner dm-Filiale in Höhe von 600 Euro helfen, die Filialleiterin Maria Drescher und ihre Kollegin Nicole De la Torre mitgebracht haben.

Von Gesa Walkhoff

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