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Papenteich Versorgung mit Kita-Plätzen liegt bei 99 Prozent
Gifhorn Papenteich Versorgung mit Kita-Plätzen liegt bei 99 Prozent
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16:17 11.07.2019
Sehr gut aufgestellt: Die Gemeinde Schwülper erreicht Versorgungsgrade von 79 und 99,3 Prozent bei Krippen- und Kitaplätzen. Quelle: Foto: Ron Niebuhr Archiv
Groß Schwülper

Groß Schwülpers Bürgermeister Uwe-Peter Lestin berichtete im Umwelt- und Planungsausschuss, dass man beim interkommunalen Vorhaben, einen Radweg von Groß Schwülper nach Neubrück (Landkreis Peine) zu bauen, auf „einem guten Weg“ sei. Auch der Bau der Waller Kita komme voran. Die ersten Gruppen zögen am 5. August ein, die Fertigstellung sei für Anfang November geplant. „Ich denke aber, dass es drei oder vier Wochen länger dauern könnte“, sagte Lestin.

„Damit können wir uns doch sehen lassen“

Er sah die Gemeinde übrigens sehr gut aufgestellt bei Krippen- und Kitaplätzen. Seit 2016 habe man „im großen Stil“ in den Ausbau investiert, bis zum Jahresende seien es 4,8 Millionen Euro. Die laufenden Kosten seien für den gleichen Zeitraum sogar mit 5,5 Millionen Euro zu beziffern, sagte Lestin. Einschließlich des Neubaus in Walle verfüge man über 135 Krippenplätze, mit denen ein Versorgungsgrad von 79 Prozent erreicht werde, sowie 282 Kitaplätze, die einen Versorgungsgrad von 99,3 Prozent ermöglichen. „Damit können wir uns doch sehen lassen“, sagte er.

Jugendliche wünschten sich zudem einen Skaterplatz in Walle oder Groß Schwülper. Sie regten an, ein Regenrückhaltebecken am Waller Spielplatz entsprechend umzubauen. Darin habe „wohl noch nie Wasser gestanden“, räumte Lestin ein. Dennoch sei man verpflichtet, es zu erhalten, und könne keinen Skaterplatz daraus machen. „Wir nehmen eure Anregung aber auf“, versicherte der Bürgermeister, nach einen anderen Lösung zu suchen.

Das passiert an Poststraße und Waller Straße

Für die Änderung von gleich zwei Bebauungsplänen gab der Umwelt- und Planungsausschuss positive Beschlussempfehlungen ab. Sie betrafen das Sondergebiet Poststraße und die Innenentwicklung Waller Straße.

Für den Bau eines Mehrfamilienhauses ist der B-Plan „Poststraße“ zu ändern. Der Ausschuss sprach sich geschlossen dafür aus. Einige Zuhörer sahen das Vorhaben kritisch. 66 Anwohner hätten gegen den Bau des Mehrfamilienhauses unterschrieben, berichteten sie. Es harmoniere nicht mit dem Umfeld aus Einfamilienhäusern. Zudem sei eine „Vollversiegelung“ zu befürchten, um für die Bewohner des Mehrfamilienhauses ausreichend Stellplätze bereit zu halten. Der Abstand zu den Nachbarhäusern liege bei „gerade mal fünf Metern“, es sei „unfassbar, dass so etwas geduldet wird“.

Künftig Zwang zu Tiefgaragen?

Der Ausschuss regte an, beim Neubau von Mehrfamilienhäusern künftig vielleicht darauf zu bestehen, dass Tiefgaragenstellplätze geschaffen werden. So könnte man der Versiegelung von Flächen vorbeugen. Bürgermeister Lestin wies die Zuhörer darauf hin, dass es zunächst nur um die Auslegung des B-Planes geht und mit dem Satzungsbeschluss unter Abwägung der eingebrachten Stellungnahmen frühestens in drei Monaten zu rechnen sei.

Mit der Änderung des B-Planes „Waller Straße“ für den Ortsteil Lagesbüttel möchte man Einfluss darauf nehmen, wie das fragliche Grundstück bebaut wird. Der Ausschuss stimmte auch hier für die öffentliche Auslegung.

Von Ron Niebuhr

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