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Papenteich Warum das Mehrfamilienhaus an der Poststraße jetzt möglich ist
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18:00 24.10.2019
B-Plan geändert: An der Poststraße in Groß Schwülper ist nun der Bau eines Mehrfamilienhauses möglich. Quelle: Ron Niebuhr
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Groß Schwülper

Mit den Bebauungsplänen„Sondergebiet Poststraße" in Groß Schwülper und „Waller Straße" in Lagesbüttel befasste sich der Umwelt- und Planungsausschuss der Gemeinde am Dienstagabend. Zudem strebten die Politiker mehr Grün in den Dörfern an – zum Wohl von Insekten und Vögeln, für mehr Artenvielfalt insgesamt.

Mehrfamilienhaus geplant

Im Sondergebiet Poststraße soll ein Mehrfamilienhaus entstehen. Für das fragliche rund 1400 Quadratmeter große Grundstück mussten entsprechende Festsetzungen im Plan getroffen werden. Mit negativen Auswirkungen sei grundsätzlich nicht zu rechnen, zumal das Areal nach Ansicht der Gemeinde von der Art der Bebauung her der Hauptstraße zuzuordnen und ein Nebeneinander von Einfamilien-, Doppel- und Mehrfamilienhäusern städtebaulich betrachtet nicht unüblich sei. Der Ausschuss fasste den Satzungsbeschluss einstimmig.

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Gegen Schotter-Gärten

Die SPD beantragte, private und öffentliche Grünflächen künftig bevorzugt bienenfreundlich zu gestalten. „Wir haben bemerkt, dass in Neubaugebieten, aber auch in älteren Wohngebieten immer mehr Schottergärten angelegt werden", sagte Barbara Klausmeyer (SPD). Und sogar die Gemeinde habe manche Flächen nur wenig insektenfreundlich gestaltet. Das schade dem dörflichen Charakter, vor allem aber den Insekten und Vögeln. „Wir müssen den Bauherrn klarmachen, dass sie eine ökologische Verantwortung tragen", forderte Klausmeyer. Die SPD empfahl, Infobroschüren zum Insektenschutz auf der Homepage der Gemeinde zu verlinken und klare Bestimmungen zu fassen, die dem Anlegen von Schottergärten Einhalt gebieten.

Insektenschutz ist sinnvoll

Auch die CDU-Fraktion erachtete Insektenschutz als sinnvoll, gab aber zu bedenken, dass die Niedersächsische Bauordnung bereits untersagt, Schottergärten anzulegen. Man müsse die Bauherrn demnach lediglich besser über die bestehende Gesetzeslage aufklären. Bei den Grünen rannte die SPD offene Türen ein mit ihrem Antrag. Man unterstütze den Vorstoß komplett, wünsche sich aber, dass die Gemeinde mit gutem Beispiel vorangeht. Es sei klar, dass man nicht von jetzt auf gleich alle Flächen neu gestalten kann, aber nach und nach sollte es möglich sein, so die Grünen. Der Ausschuss einigte sich darauf, keine Schotterflächen mehr zuzulassen. Zudem soll bis zur nächsten Sitzung ermittelt werden, wie hoch die Kosten für die insektenfreundliche Umgestaltung gemeindeeigener Flächen sind.

Auf Eichen verzichten

Die Ausgleichsfläche fürs Baugebiet Bornheide III ist aufgewertet worden. 8000 Euro stehen laut Verwaltung noch im Haushalt bereit, um dort weiter aufzuforsten. Auf Eichen wolle man aber lieber verzichten, um einem Befall durch den Eichenprozessionsspinner vorzubeugen. Statt dessen plane man, Ebereschen zu pflanzen. Im Viehkamp seien die Pflanzinseln unzureichend begrünt worden, etwa mit Ahorn, der im Boden schlecht wurzelt. Man wolle jetzt eine Fläche beispielhaft anlegen, um den übrigen Flächen 2020 einen neuen Look nach dem gleichen Muster geben zu können. Auf den Einsatz von Pestiziden verzichte man weitestgehend, versicherte die Verwaltung auf Nachfrage der Grünen. Es sei denn sie dienten der Gefahrenabwehr.

Von Ron Niebuhr

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