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Papenteich Darum gibt es bald einen neuen Radweg
Gifhorn Papenteich Darum gibt es bald einen neuen Radweg
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15:00 27.11.2019
Baustart in einem Jahr? An der Kreisstraße von Schwülper nach Neubrück ist ein Radweg geplant. Quelle: Sebastian Preuß
Groß Schwülper

Mehr Sicherheit auf dem Weg zur Schule für Oberschüler aus Didderse: Der Landkreis Gifhorn will zusammen mit den Gemeinden und dem Landkreis Peine eine Lücke im Radwegenetz zwischen Schwülper und Neubrück schließen. Baustart könnte in einem Jahr sein.

„Finde ich toll.“ Schwülpers Bürgermeister Uwe-Peter Lestin freut sich über die Nachricht aus Gifhorn. Er sieht den Bedarf nach dem straßenbegleitenden Radweg entlang der K 54 zwischen Groß Schwülper und Neubrück. „Die Didderser Schüler fahren dort lang.“ Von den Oberschülern seien viele mit dem Rad unterwegs. Zwar gebe es eine Radwegverbindung zwischen beiden Orten. „Aber die führt durch den Wald.“ Es gebe „eine gewisse Sorge“.

Landkreis bewertet mit Punktesystem

Der Schülerverkehr spielt auch aus Sicht des Landkreises Gifhorn eine große Rolle, warum dieser Radwegeneubau in der Prioritätenliste von 2016 auf Rang 1 liegt. Dieser Punkt erreicht bei der Bewertung immerhin 8,31 von zehn Punkten. Die Notwendigkeit für den Radweg aus Gründen der Verkehrsbelastung auf der Kreisstraße bewertet der Landkreis immerhin mit 6,75 von zehn Punkten.

Das ist schon erledigt

Bodengutachten, Vorentwurf und Vermessungsarbeiten sind laut Landrat Dr. Andreas Ebel schon abgehakt. In Arbeit sei der landschaftspflegerische Begleitplan. „Im Anschluss folgt der Entwurf und schließlich die Ausführungsplanung.“ Ohne die Beteiligung der Träger Öffentlicher Belange und das Einverständnis der betroffenen Grundstückseigentümer geht allerdings nichts: „Diese Schritte sollen im Sommer 2020 erfolgen.“ Erster Spatenstich könne frühestens im Herbst 2020 sein.

So werden die Geldangelegenheiten geregelt

Vor dem Abschluss stehen laut Ebel die Vereinbarungen mit den Partnern – dem Kreis Peine und den Gemeinden Schwülper und Wendeburg – über die Kosten. Den größten Anteil hat allerdings der Kreis Gifhorn, weshalb er die Federführung beim Projekt hat und den größten Batzen auch bezahlt. Für 2020 hat er 550 000 Euro eingeplant.

Das Land gibt übrigens 326 000 Euro dazu, so Landtagsabgeordneter Philipp Raulfs (SPD). „Damit schaffen wir einen wichtigen Lückenschluss auf dieser Strecke, stärken den Radverkehr und erhöhen zeitgleich auch die Sicherheit für die Radfahrerinnen und Radfahrer stark.“

Was die Gemeinde darüber hinaus vor hat

„Wir bezahlen den Teil, der innerorts liegt“, sagt Lestin. Die Gemeinde werde die Arbeiten an dem Radweg, der an der Ostseite der Kreisstraße liegen wird, gleich dazu nutzen, auch auf der anderen Seite einen akkuraten Gehweg in Richtung Barons Busch anzulegen.

Von Dirk Reitmeister

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