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Papenteich So geht Meine gegen Schleichwege vor
Gifhorn Papenteich So geht Meine gegen Schleichwege vor
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11:00 18.12.2019
Durchfahrt verboten: Auf dem beliebten Schleichweg Allerstraße in Meine ist nur noch Anliegerverkehr erlaubt. Quelle: Sebastian Preuß
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Abkürzungs-Verkehr ist in Meine seit jeher ein Ärgernis für Anwohner. Allerstraße und Westring sind nur noch für Anlieger frei. Und auch im Bereich Kuhweg bahnt sich etwas an.

Die Anordnung vom Landkreis als zuständige Verkehrsbehörde ist da, die Gemeinde hat den Auftrag an den Bauhof rausgeschickt: An Allerstraße und Westring soll er „so schnell wie möglich“ die Schilder „Durchfahrt“ verboten in Verbindung mit „Anlieger frei“ aufstellen, sagt Bürgermeisterin Ute Heinsohn-Buchmann. Das ist inzwischen auch erfolgt.

Beliebte Abkürzung zwischen B 4 und L 321

„Mich freut, dass der Landkreis ein Einsehen hatte“, sagt Heinsohn-Buchmann. DennAllerstraße und Westring sind seit Jahren beliebte Ausweichstrecken zwischen B 4 und L 321. Und nicht nur, wenn an der Ampelkreuzung Stau ist: Viele Autofahrer, die von der L 321 kommen, fahren laut Heinsohn-Buchmann grundsätzlich gern über den Westring zur B 4, weil die Rotphase an der Ampel so lang ist.

Polizei will kontrollieren

„Definitiv wird die Polizei auch kontrollieren“, sagt Polizeisprecher Thomas Reuter. Sowohl das Polizeikommissariat vor Ort, als auch die Verfügungseinheit der Gifhorner Inspektion könnten dort das Verbot durchsetzen. „Das muss aber noch abgestimmt werden, da laufen noch Gespräche.“

Kuhweg und Co. sollen unattraktiver werden

Abkürzungsverkehr gibt es auch auf der anderen Seite der B 4, im Bereich Kuhweg und Zellbergsheideweg. Trotz zahlreicher Rechts-vor-Links-Kreuzungen seien diese Straßen immer noch attraktiv genug, um auf ihnen die B 4 zu umfahren, so Heinsohn-Buchmann. Sie sollen künftig deutlich unattraktiver werden.

Fraktionen beraten über Verkehrsberuhigung

Die Fraktionen des Gemeinderats beraten laut Heinsohn-Buchmann gerade über Vorschläge, die bereits in einer Anliegerversammlung zur Sprache gekommen waren: Querungshilfen, Bodenwellen, Bäume als optische Verengung der Straße und Parkboxen sind im Gespräch.

Gemeinde baut Bushaltestelle um

Und seit dieser Woche läuft der Umbau der Bushaltestelle Zuckerallee auf dem Kuhweg, die künftig barrierefrei sein soll – allerdings nur für gehbehinderte Buspassagiere.

Barrierefreier Umbau: Die Bushaltestelle Zuckerallee soll auf dem Kuhweg den Straßenverkehr bremsen. Quelle: Sebastian Preuß

„Wir erhoffen uns dadurch auch eine Verkehrsberuhigung.“ Denn die Autos werden Heinsohn-Buchmann zufolge an der Stelle künftig hinter dem Bus warten müssen.

Von Dirk Reitmeister

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