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Papenteich Viele Bedenken zum Bau einer Sporthalle
Gifhorn Papenteich Viele Bedenken zum Bau einer Sporthalle
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06:00 14.09.2019
Soll erhalten bleiben: Die Gemeinde möchte den Bahnübergabe am Ochsenberg wieder öffnen. Quelle: Cagla Canidar Archiv
Rötgesbüttel

Die Wünsche nach einer neuen Sporthalle für Rötgesbüttel sind da, der Sportverein sieht die Notwendigkeit. Das können die Gemeinderatsmitglieder gut verstehen, ebenso auch Bürgermeister Hermann Schölkmann als Verwaltungschef. Aus Kostengründen haben zwar Varianten wie ein gemeinsames Projekt mit Meine und Vordorf oder mit RibbesbüttelCharme, doch steht eine Realisierung dennoch auf eher wackligen Füßen.

Geld fehlt

Schölkmann erläuterte im Bauausschuss, man werde sich eine neue Sporthalle wohl trotz möglicher Zusammenarbeit mit anderen Kommunen nicht leisten können. „Für eine kleine Gemeinde wie uns ist so ein Vorhaben zu teuer. Wir dürfen auch unsere Standardaufgaben wie Kinderbetreuung nicht vernachlässigen“, meinte er. Die Variante mit Ribbesbüttel habe zwar aufgrund eventueller Zuschüsse aus dem Förderprogramm Dorfentwicklung und dem Bedarf einer etwas kleineren Halle noch etwas bessere Chancen, doch: „Auch dann bleibt die Finanzierungsfrage.“

Außerdem wäre ein Standort schwierig zu finden. „Zwischen den Dörfern klingt zunächst logisch, aber eigentlich macht eine Sporthalle nur Sinn an einer Schule wegen des Schulsports“, erläuterte Schölkmann. Die Bauausschussmitglieder sprachen sich dann letztlich dafür aus, im Gespräch zu bleiben mit den Nachbarkommunen. Vielleicht gebe es ja eine bessere Möglichkeit zur Realisierung des Projektes in der mittelfristigen Zukunft.

Bahnübergänge erhalten

Weiterhin ging es neben einigen kleineren Punkten noch um die Bahnübergänge in Rötgesbüttel. Die Gemeinde wird das Gespräch mit der Bahn suchen. Ziel soll es dabei sein, alle Bahnübergänge im Ort zu erhalten. Zudem soll der Bahnübergang Ochsenberg wieder nutzbar gemacht werden. „Die Bahn stellt jeden Bahnübergang auf den Prüfstand, möchte möglichst wenig Übergänge haben aus Gefahren- und Kostenüberlegungen“, erläuterte Schölkmann. Es könne aber nicht sein, auf einer Strecke von vier bis fünf Kilometern nur einen Überweg zu haben. „Man muss auch an die Nutzer denken, Fußgänger, Radfahrer, Landwirtschaft, ebenso sind das auch Rettungswege“, sagte der Bürgermeister.

Pfeifen stört

Und speziell was den Bahnübergang Ochsenbergangehe, so wolle man sich dafür einsetzen, diesen als wenigstens als reinen Fußgänger- und Radfahrerübergang zurück zu bekommen. Die Bahn habe den Überweg bereits vor einigen Jahren durch einen hohe Zaun versperrt, jedoch ständen immer noch die Schilder für die Pfeifsignale des Zuges. „Und der Zug pfeift, was natürlich bei den Anwohnern zusätzlich für Unverständnis sorgt“, berichtete Schölkmann. Es sei sehr sinnvoll, den Bahnübergang wieder zu öffnen.

Von Chris Niebuhr

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