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Papenteich Wo könnte die neue Sporthalle stehen?
Gifhorn Papenteich Wo könnte die neue Sporthalle stehen?
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10:06 07.08.2019
Wo wird sie stehen? Im Papenteich wird über den Bau einer Sporthalle nachgedacht, mehrere Kommunen wollen sich eventuell beteiligen. Quelle: s.helmbrecht@ndz.de
Rötgesbüttel

Neue Nahrung für eine bekannte Idee: Im Papenteich macht derzeit wieder der Gedanke die Runde, eine Sporthalle gemeinsam zu bauen für mehrere Gemeinden. Rötgesbüttel, Meine und Vordorf könnten sie nutzen. Jetzt diskutierte der Rötgesbütteler Rat die aktuelle Initiative aus Meine. Eine Variante wäre für die Gemeinde Rötgesbüttel eventuell aber auch eine Kooperation mit Ribbesbüttel.

Standortfrage schwierig

Für eine Kommune alleine ist ein Millionen-Projekt wie eine Zwei- oder gar Dreifeldsporthalle finanziell nur schwer zu stemmen. Daher war die Idee, gemeinsam zu bauen und die Kosten zu teilen vor einigen Jahren schon einmal aufgekommen. Damals blieb es bei der Idee, vor allem die Standortfrage war schwierig: Am liebsten hätte jede Gemeinde die Halle bei sich stehen gehabt.

Kooperation mit Ribbesbüttel

Auch derzeit ließen die Finanzen selbst ein gemeinsames Projekt aber nicht zu, meinte Bürgermeister Hermann Schölkmann (WiR). Er sieht zwar einen Bedarf für eine Sporthalle, aber das Vorhaben als solches sollte eher für die mittelfristige Zukunft weiter beraten werden. Auch gebe es für Rötgesbüttel noch die Möglichkeit, mit Ribbesbüttel ein ähnliches Vorhaben zu planen. Mit Ribbesbüttel arbeitet man bereits in der Dorferneuerung zusammen.

Alle denkbaren Nutzer einbinden

SPD-Fraktionschef Stefan Konrad sah ebenfalls die Variante mit Ribbesbüttel als eine Möglichkeit. Er betonte ansonsten, man solle ergebnisoffen und zunächst unabhängig vom Standort an die Sache herangehen: „Das Vorhaben an sich kann ich nur begrüßen. Alle denkbaren Nutzer sollten eingebunden werden in den Prozess“, meinte er. Vor allem aber auch die finanziellen Möglichkeiten müssten genau geprüft werden.

Samtgemeinde ins Boot holen?

Allerdings könne man bei der Drei-Gemeinden-Lösung dennoch auch gewisse Vorzüge für den Standort Meine nicht von der Hand weisen: „Es ist nun einmal die Mitte zwischen den drei Orten. Und außerdem könnte die Samtgemeinde bei der Finanzierung mit ins Boot geholt werden, wenn man das Projekt mit einer Schule dort koppelt“, sagte Konrad. Auch Schölkmann sieht Meine als größten Ort und Mittelpunkt in der besten Position: „Das muss man fairerweise sagen.“ Zugleich wies er aber auch darauf hin, dass Rötgesbüttel bei der Variante mit Ribbesbüttel bessere Karten habe als Standort für eine neue Sporthalle. Zunächst wird das Thema aber nun in den Fachausschüssen weiter verfolgt.

Weiterhin ging es noch um die Dorferneuerung: Projekte für das Förderprogramm sollen von Arbeitsgruppen erarbeitet werden. Zum Auftakt findet am 21. August um 19 Uhr eine Bürgerversammlung in Rötgesbüttel statt. Dabei werden zunächst die Arbeitsgruppen gebildet.

Von Chris Niebuhr

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