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Papenteich Gesucht: Neuer Standort für die Feuerwehr
Gifhorn Papenteich Gesucht: Neuer Standort für die Feuerwehr
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16:00 25.10.2019
Neuer Standort gesucht: Das Feuerwehrhaus in Rötgesbüttel soll an die Bundesstraße. Quelle: Sebastian Preuß
Rötgesbüttel

Rötgesbüttel bleibt auf Wachstumskurs, außerdem beschäftigen die Politiker in der Gemeinde sich zurzeit mit wichtigen Weichenstellungen für den Brandschutz. Konkret geht es um den Standort für ein neues Feuerwehrhaus und um das Ausweisen von Bauland. Beschlüsse im Rat können aber erst erfolgen, wenn weitere Gespräche geführt worden sind.

Standort an der B 4

Bürgermeister Hermann Schölkmann erläuterte, dass es für beide Vorhaben mehrere Optionen gibt. Für das Feuerwehrhaus kämen dabei mehrere Standorte an der Bundesstraße in Betracht – recht zentral gelegen und daher interessant. Allerdings müsse man vorab rechtliche Fragen prüfen für eine Zufahrt auf die B4, unter anderem auch mit der Straßenbauverwaltung sprechen. „Die neuen Vorschriften im Brandschutzwesen erfordern jetzt zwei Zufahrten zu Feuerwehrhäusern, eine für die anrückenden Feuerwehrleute, eine für die ausrückenden Einsatzkräfte“, sagte Schölkmann. Ziel der Samtgemeinde sei es, im Jahr 2021 mit der Planung des neuen Gebäudes zu beginnen. Bis dahin müsse die Gemeinde ein Grundstück dafür baureif haben. Im Papenteich ist es üblich, dass die Mitgliedsgemeinden die Flächen stellen, die Samtgemeinde als Träger des Brandschutzes die Feuerwehrhäuser errichtet.

Mehr Bauland nötig

Wasneues Bauland in Rötgesbüttelangeht, so sei klar: „Wir wollen weitere Flächen ausweisen. Aber auch hier müssen wir erst noch Gespräche führen mit Eigentümern von geeigneten Flächen“, sagte Schölkmann. Außerdem müssten dann auch noch die Fraktionen im Rat diskutieren, welchen Standort für ein neues Baugebiet sie jeweils favorisieren würden. Zugleich solle auch das Projekt Seniorenwohnen dabei weiter im Fokus behalten werden, so der Bürgermeister.

Beschlüsse fassen konnte der Rat hingegen bereits für den Bebauungsplan Sandkamp. Hier ging es allerdings nur um eine Anpassung an die heutzutage üblichen Abstandsgrenzen. Mussten für Bebauung bisher zehn Meter Abstand eingehalten werden, so sollen es künftig nur noch vier Meter sein. Außerdem gab es auch noch grünes Licht für die Vergabe des Stromkonzessionsvertrages. Auf längere Sicht werde man das Papier erneut anfassen müssen, meinte Schölkmann. Denn erklärtes Ziel sei es, künftig Ökostrom zu beziehen statt konventioneller Energie.

Angst vor höherer Kreisumlage

Zwiegespalten blieben die Politiker in Sachen Radwegekonzept des Landkreises: Der Landkreis plant darin unter anderem auch, für die Pflege von Radwegen neues Personal einzustellen. Wenn es auch grundsätzlich zu begrüßen sei, das Radfahren attraktiver zu machen, so bestehe für die Gemeinde die Gefahr einer höheren finanziellen Belastung durch einen zu erwartenden Anstieg der Kreisumlage, meinte Schölkmann.

Von Chris Niebuhr

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