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Papenteich Seniorenweihnachtsfeier, damit „Menschen in Kontakt kommen“
Gifhorn Papenteich Seniorenweihnachtsfeier, damit „Menschen in Kontakt kommen“
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09:00 14.12.2019
Seniorenweihnachtsfeier in Rötgesbüttel: Auch eine Generalprobe fürs Krippenspiel war zu sehen. Quelle: Gesa Walkhoff
Rötgesbüttel

Die Rötgesbütteler Bürgerhalle war festlich geschmückt mit einem Weihnachtsbaum auf der Bühne und stimmungsvoller Dekoration an den Wänden. Ungefähr 70 ältere Damen und Herren saßen an Tischen mit roten Decken, Tannenzweigen und Weihnachtswichteln und lauschten Gerlind Möhle-Zellmann, der Leiterin des Seniorenkreises.

Sie begrüßte die Anwesenden und stellte das bewährte Programm des Nachmittages vor. Für Unterhaltung sorgte die Generalprobe des Krippenspiels mit Mitgliedern der Kirchengemeinde St. Petri Ribbesbüttel und St. Michael Rötgesbüttel unter der Leitung von Diakon Thorben Lais, Gerlind Möhle-Zellmann las „Die Silbergeschichte“ von Margret Rettich vor, musikalische Einlagen gaben die Kirchen-Combo und der Posaunenchor zum Besten, und Pastor Michael Bausmann wurde zu einer Andacht erwartet. Dazu gab es natürlich Kaffee und Kuchen, wahlweise auch lecker belegte Schnittchen. Zum Schluss erhielt jeder Gast noch ein Weihnachtstütchen mit Trüffeln.

Die Bedeutung von Traditionen

Nach ihrer Ansprache übergab Gerlind Möhle-Zellmann das Mikrofon an Stefan Konrad, den Vorsitzenden des Ausschusses für Jugend, Soziales und Senioren und ebenfalls Mitglied des Seniorenkreises. Dem Anlass entsprechend mit Weihnachtsmütze auf dem Kopf, sprach er über die Bedeutung von Traditionen im Zusammenhang mit dem Weihnachtsfest, die in den Familien gepflegt würden. Dann bat er die Organisatoren aus dem Seniorenkreis und das Helferteam aus der Küche vor die Bühne und bedankte sich für deren Einsatz, der auch von den Gästen mit Applaus belohnt wurde.

Später erzählte er am Rande der Veranstaltung von seiner Motivation, sich beim Seniorenkreis zu engagieren. Vorhin an der Kasse habe er eine herzzerreißende Geschichte gehört von einer älteren Dame, die gesagt hätte: „Ich bin jetzt ganz allein“, weil ihre Freundin in diesem Jahr gestorben sei. „Dafür machen wir das“, sagte Stefan Konrad, „damit Menschen mit anderen Menschen in Kontakt kommen.“

„Mach irgendwas für Senioren“

Die Seniorenweihnachtsfeier fand in diesem Jahr bereits zum 21sten Mal statt. Genauso lange ist Gerlind Möhle-Zellmann Leiterin des Seniorenkreises. Damals hätte es für viele dörfliche Aktionen Geld vom Bürgermeister gegeben, erzählte sie. „Nur für Senioren gibt es hier gar nichts“, hätte sie beklagt. „Der damalige Bürgermeister meinte, er hätte nur auf mich gewartet, hat mir 500 Mark in die Hand gedrückt und gesagt: Mach irgendwas für Senioren.“ Daraufhin hätte sie gemeinsam mit Irene Bode, der Frau des ehemaligen Bürgermeisters, die erste Weihnachtsfeier organisiert.

Von Gesa Walkhoff

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