Radweg an der L 321 bei Schwülper steht unter Wasser
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Papenteich Darum steht der neue Radweg unter Wasser
Gifhorn Papenteich Darum steht der neue Radweg unter Wasser
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19:00 09.03.2020
Unterwasser-Radweg an der L 321: Kurz vor der Kreuzung bei Lagesbüttel funktioniert ein Sickergraben nicht.
Unterwasser-Radweg an der L 321: Kurz vor der Kreuzung bei Lagesbüttel funktioniert ein Sickergraben nicht. Quelle: Sebastian Preuß
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Groß Schwülper

Am neuen Radweg entlang der L 321 zwischen Schwülper und Rethen kommen noch in diesem Jahr die Bauarbeiter zurück. Grund ist eine Überschwemmung westlich der Kreuzung bei Lagesbüttel – dort staut sich Wasser in einem Sickergraben so hoch, dass die Fahrbahn des Radweges inzwischen überflutet ist.

„Seit Monaten schon“ schwappt das Regenwasser über den Radweg, inzwischen auf ganzer Breite, so Schwülpers Bürgermeister Uwe-Peter Lestin. Er bekomme immerzu Anrufe von Bürgern oder werde auf der Straße darauf angesprochen. „Der Ärger kommt immer bei uns an.“

Dicke Tonschicht gefunden

Eigentümerin des Radweges ist die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Dort ist das Problem erkannt. Man sei der Ursache auf den Grund gegangen, so Henning Schwägermann. „Wir haben den Boden untersucht, warum das Wasser nicht versickert.“ Dabei habe man festgestellt, dass an jener Stelle unter dem Sickergraben eine vier Meter dicke, wasserundurchlässige Tonschicht sei.

Schafft ein Rohr Abhilfe?

Ein Sickergraben, der nicht versickern lässt: Nun überlegt die Landesbehörde, ein Rohr zu verlegen. Und zwar an jener Überfahrt von der L 321 auf eine Ackerfläche, die bislang ohne Rohr ist und zurzeit wie ein Staudamm wirkt. „Wir müssen zusehen, dass wir das Wasser seitlich weg bekommen“, sagt Schwägermann. An dieser Stelle gebe es ein Gefälle in Richtung Osten – hin zur Kreisstraße 56 nach Adenbüttel. Deshalb sei auch der Landkreis mit im Boot.

Wann kommen die Bauarbeiter?

Das bedeutet Bauarbeiten an der Ackerzufahrt. „Die müssen wir wieder aufmachen“, sagt Schwägermann. Das will Schwägermann noch in der ersten Jahreshälfte über die Bühne bringen – in einem Zug mit der Erneuerung des Radweges im weiteren Verlauf zwischen Rethen und Meine.

Indessen hat Lestin einen Trost für die Radfahrer: „Ein Radweg, wo man durch Wasser fahren muss, ist besser als gar kein Radweg.“

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