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Papenteich So begeistert der Papenteich im Video
Gifhorn Papenteich So begeistert der Papenteich im Video
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00:20 08.04.2019
Feierliche Übergabe an die Samtgemeinde: Die Oberschule Papenteich hat ihren Imagefilm an Samtgemeindebürgermeisterin Ines Kielhorn überreicht. Quelle: privat
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Groß Schwülper

„Applaus, Applaus für meine Orte“, singt Schülerin Emilia Fiedhoff. Applaus ernteten die Schüler und Schülerinnen der Profil-Wirtschaftskurse zusammen mit ihren verantwortlichen Lehrern Helge Korn, Jens Frey und Judith Wehr bei der Präsentation ihres dreieinhalb-minütigen Werbevideos für und über den Papenteich.

Eineinhalb aufregende Jahre der Zusammenarbeit mit der Autostadt

Nach eineinhalb aufregenden Jahren der Zusammenarbeit mit der Autostadt übergab das inoffizielle Maskottchen der Oberschule, Ele Fant (mit Schüler Maxi Seidel im Kostüm), den USB-Stick mit den Ergebnissen an Samtgemeindebürgermeisterin Ines Kielhorn. Im Forum der Schule bewunderten die Partner drei verschiedene Lieder und drei unterschiedliche Versionen des Image-Trailers. Regisseur Frey: „Es ist fantastisch zu sehen, wie gut die Schülerinnen und Schüler die Vorgaben und Tipps der Experten aus der Autostadt (Stefan Konnegen und Michael Rohrbeck) umgesetzt haben und wie gut die bewegten Bilder zum Text des Liedes passen.“ Die Sportfreunde Stiller lieferten die musikalische Vorlage.

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Workshop rund um das Thema „Einen Film drehen“

Begonnen hatte das Projekt mit Workshops rund um das Thema „Einen Film drehen“. Kameraperspektiven, Einfluss von Licht und Schatten, Zoomen, Schwenken, ein Drehbuch schreiben, den Film bearbeiten und schneiden: Alle Themen wurden erst theoretisch behandelt und danach praktisch umgesetzt. Schnell zeigte sich, dass es sich bei diesem Vorhaben um ein äußerst komplexes und umfangreiches Unterfangen handelt, und so wurde der Entschluss gefestigt, drei Kurse zu beteiligen.

Image-Trailer von andere Orten

Nachdem Konnegen und Rohrbeck den Schülern und Lehrern einige Image-Trailer von anderen Orten und Städten präsentierten, war allen sofort klar, dass es ein Art Musikvideo werden würde. Also mussten die Schüler eine geeignete Cover-Vorlage finden und einen Text entwerfen. Außerdem musste die passende Geschichte dazu geschrieben werden, was sich als schwierig erwies, da sie nebenbei wichtige Kriterien wie unterhaltsam, informativ und lustig erfüllen sollten.

Alle 19 Orte sollten auftauchen

Ferner sollten alle 19 Orte der Samtgemeinde auftauchen und die Schul-Partner erwähnt werden. Viele Ideen wurden gesammelt, wieder verworfen, neue Geschichten ausgedacht, ehe es eher zufällig zu der Idee mit dem Elefanten kann. „Die Geschichte des Elefanten gestaltete sich als Prozess. Sie entwickelte sich, nachdem wir sahen, welche Faszination der Elefant beim Drehen ausstrahlte“, berichtete Wehr. Im Video erhält der Elefant seinen Personalausweis, nachdem er den Zuschauern einige schöne Plätze und Sehenswürdigkeiten zeigt.

Maxi Seidel im Elefantenkostüm

Da die ersten beiden Drehtage noch als Workshop mit zehn Teilnehmern stattfanden, galt es danach, kleinere Gruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten zu finden. Dabei entstanden das „Drehteam“ mit Kameramann Tom Knappik, Kamera- und Regieassistent Laurenz Wegener, Schauspieler Maxi Seidel im Elefantenkostüm und Regisseur Frey und die „Schneide-Teams“ mit Ilayda Kirisci, Kathleen Strack, Celina Neumann und Maxi Seidel, Laurenz Wegener – unterstützt von den Lehrern Korn und Frey. Aus über 40 GB gedrehtem Videomaterial galt es nun die richtigen Szenen auszuwählen. Das Ergebnis sind ein Mädchen- und ein Jungenvideo und ein gemeinsames, von Schülern, Lehrern und Experten, zusammen erstelltes Gemeinschaftsvideo.

„Ich bin stolz auf das Ergebnis“

„Die beteiligten Schüler nehmen sehr viel mit aus diesem Projekt“, erläuterte der didaktische Leiter Helge Korn. Auch Schulleiter Stephan Lindhorst zeigte sich erfreut: „Ich bin stolz auf das Ergebnis, und es verdeutlicht, dass viele schöne Dinge möglich sind, wenn man erfolgreich zusammen arbeitet.“ Kielhorn war begeistert: „Endlich haben wir ein Video über den Papenteich, das wir unseren Gästen zeigen können!“

Von der Redaktion

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