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Papenteich Neupflanzungen auf Marktplatz ärgern die Grünen
Gifhorn Papenteich Neupflanzungen auf Marktplatz ärgern die Grünen
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06:00 19.09.2019
Meiner Marktplatz: Über die Bepflanzung der Pflanzinseln gab es Streit im Umwelt- und Planungsausschuss. Quelle: Sebastian Preuß Archiv
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Pflanzen-Zwist im Meiner Umwelt- und Planungsausschuss: Die Gemeinde hat bei einigen Pflanzinseln auf dem Marktplatz Pflanzen entfernt und anschließend neue in die Erde gebracht –jedoch nicht fachgerecht, wie die Grünen meinten. Das wiederum verärgerte Bürgermeisterin Ute Heinsohn-Buchmann.

Grüne ärgern sich über Neupflanzungen

„Was da gemacht wurde, ist eine Katastrophe“, ärgerte sich der Grüne Wolfgang Stindl. Gut angewachsene Pflanzen wie Storchenschnabel, Thymian, Lavendel oder Rosen seien entfernt worden. „Dafür sind wenige Tage später Alibi-Pflanzungen vorgenommen worden.“ Und zwar mit Pflanzen aus Ostasien, die den heimischen Insekten nichts nützten. „Und das in Zeiten des Insektensterbens“, ärgerte sich der Grüne.

Diesen Vorwurf ließ sich Bürgermeisterin Ute Heinsohn-Buchmann nicht gefallen. Der Grünen-Antrag auf Nachpflanzungen sei ein Schlag ins Gesicht der Bauhof-Mitarbeiter und an Arroganz nicht zu überbieten. Nach minutenlangem Streit stand dann doch ein Konsens: Wolfgang Stindl erstellt eine Vorschlagsliste, welche Pflanzen für welche Pflanzinsel auf dem Marktplatz geeignet sind, und dann werden die Ersatzpflanzungen vorgenommen.

Gemeinde legt Blühstreifen an

Ratsmitglied Christian Rode hatte beantragt, in der Gemeinde Blühstreifen anzulegen, um mehr Lebensraum für Insekten und andere Tiere zu schaffen. Grundsätzlich eine gute Idee, aber auch mit Arbeit verbunden – und die Anlieger müssen einverstanden sein, so die Meinung im Ausschuss. Zunächst will die Gemeinde nun drei Pilotprojekte starten: am Gemeindezentrum in Meine, am Sauteich in Grassel und an der Kippe in Wedelheine.

Neuer Radweg wird nachgebessert

Für Verwunderung sorgte der neu gestaltete Radweg am Verbindungsweg zwischen Gravenhorst in Isenbüttel. Dort trennen seit Kurzem Bäume den Radweg von der Straße. Begegnungsverkehr ist jetzt nicht mehr möglich. „Gut gedacht, schlecht gemacht“, kommentierte Wolfgang Harder vom ADFC. Der Radweg sei jetzt 70 Zentimeter schmaler. „Die Radfahrer schimpfen nur noch“, berichtete Harder. „Der Beschluss wurde 1:1 umgesetzt“, verteidigte sich Bürgermeisterin Ute Heinsohn-Buchmann. Und dennoch soll jetzt nachgebessert werden, so dass Radfahrer dort wieder aneinander vorbei fahren können.

Von Christian Albroscheit

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